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Bad Honnef – Mit Weiberfastelovend beginnt für viele Jecke rund um Bad Honnef erst richtig die fünfte Jahreszeit – und auch in diesem Jahr wurde in den Ortsteilen ausgelassen gefeiert, geschunkelt und gelacht.
Im Rathaus von Bad Honnef ging es bereits am Vormittag hoch her. Und in Selhof hieß es im Saal Kaiser einmal mehr im wahrsten Sinne des Wortes: „Die Wiever sind los!“
So durfte das blau-weiße Männerballett „Grosefa“ einmal genüsslich den Macho geben – wobei schnell klar wurde: Den Takt gab natürlich das Weib an. Mit augenzwinkernder Selbstironie und viel Körpereinsatz sorgten die Tänzer für beste Stimmung im Saal.
Für pointierte Wortbeiträge in der Bütt sorgten Nadine Batzella und Katja Winzer. Die beiden Wiever nahmen das Publikum mit auf eine humorvolle Reise durch „heiße Zeiten“ – allerdings weniger in Richtung Sommerurlaub, sondern vielmehr in eine Art „Pubertät 2.0“. Mit (offensichtlich) reichlich eigener Erfahrung, treffsicheren Beobachtungen und einer guten Portion Selbstironie trafen sie den Nerv des Publikums.
In Aegidienberg verließ gerade die Gruppe „Scharmöör“ die Bühne, da schallte es bereits: „Nit Fööhle, sons klatsch’et!“ Das Männerballett aus dem Oberhau, das seit 2008 im Schottenrock die Jecken rund um das Siebengebirge begeistert, brachte diesmal musikalische Verstärkung mit: Die Nutscheid Forest Pipe Band heizte dem Publikum im Bürgerhaus ordentlich ein und sorgte für Gänsehaut-Momente zwischen Dudelsack und Tanzformation.
Bevor der Prinz mit Gefolge die „heiligen Hallen“ betreten durfte, stellte die KG Klääv Botz zunächst ihren Nachwuchs sowie das diesjährige Kinderprinzenpaar vor. Der karnevalistische Nachwuchs bewies eindrucksvoll, dass um die Zukunft des Bad Honnefer Karnevals niemand bangen muss.
Am Samstag steuert der Bad Honnefer Karneval mit der traditionellen Marktschau auf einen weiteren Höhepunkt zu. Los geht es um 11 Uhr auf dem Rathausplatz. Und gute Nachrichten für alle Jecken: Regen ist nicht in Sicht. Beste Voraussetzungen also für ein weiteres buntes Kapitel in der närrischen Session 2026.







