Bad Honnef-Rhöndorf. Der Bahnhof Rhöndorf soll barrierefrei werden. Doch nach Angaben der Rhöndorfer Ratsmitglieder Peter Profittlich und Susanne Langguth hat die Deutsche Bahn ihre bisherige Zusage für einen Umbau im Zuge der anstehenden Streckensanierung zurückgenommen. Dagegen wollen Bürgerinnen und Bürger am kommenden Montag, 12. Oktober, mit einer Demonstration protestieren.
Die Kundgebung beginnt um 17 Uhr am Bahnhof Rhöndorf und wird vom Bürger- und Ortsverein Rhöndorf e.V. organisiert. Profittlich und Langguth rufen gemeinsam mit dem Verein zur Teilnahme auf.
Nach Darstellung der beiden Ratsmitglieder sorgt vor allem für Unmut, dass die Bahn bislang weder einen neuen Termin für den barrierefreien Umbau genannt noch sich nach ihrer Einschätzung ausreichend zu den Gründen für die Änderung der Planung geäußert habe. Sie befürchten deshalb, dass der Umbau erneut auf unbestimmte Zeit verschoben werden könnte.
Auch an die Landespolitik richten Profittlich und Langguth Kritik. Der für den Regionalverkehr zuständige NRW-Verkehrsminister habe sich bislang nicht vor Ort in Rhöndorf mit der Situation befasst. Die beiden Ratsmitglieder fordern, dass das Land gegenüber der Bahn auf die Umsetzung der angekündigten Maßnahmen drängt.
„Wir wollen zusammen mit möglichst vielen Bürgern ein Zeichen setzen“, erklären Profittlich und Langguth. Nach ihren Angaben wurden bereits Unterschriften für den barrierefreien Ausbau gesammelt.
Zwischenzeitlich haben sich die beiden Ratsmitglieder nach eigenen Angaben auch an Ministerpräsident Hendrik Wüst gewandt.
Demonstration: Montag, 12. Oktober 2026, 17 Uhr, Bahnhof Rhöndorf.
Von Redaktion Honnef heute / Quelle: Peter Profittlich und Susanne Langguth (redaktionell bearbeitet).












Bad Honnef braucht nicht alle paar hundert Meter einen Bahnhof.
DOCH!!! Denn dieser hat eine ganz besondere Bedeutung. Gerade in diesen Tagen. Egal wie man zu Adenauer steht. Oder kennen Sie die Geschichte nicht?
Verstehe ich Sie richtig: Wir brauchen da einen Bahnhof, weil unsere Demokratie in Gefahr ist? Kein Argument ist zu blöde, um ………
Bad Honnef braucht solche Kommentare nicht.
Den Bahnhof gibt es bereits seit 1876 (Adenauers Geburtsjahr) – es sollte in 2026 eine Selbstverständlichkeit sein, dass der gesamte ÖPNV und alle Bahnhöfe barrierefrei sind und diese Diskussion somit überflüssig!
der Busverkehr ist so getaktet, dass er wahrscheinlich 3 x in der Stunde den neuen Bahnhof anfährt, man kann dass auch mit verschiedenen Wegen durchführen, beispielsweise von rhoendorf kommend über die Alexander von Humboldt Straße. der Bus könnte auch einen Schlenker am nell breunig Institut machen, alles sinnvoll und kostensparend. alles andere macht keinen Sinn, außer politischem Unsinn, aber so ein bloedsinn wurde schon vor Jahrzehnten mit der Haltestelle am spitzen Bach veranstaltet, mit dem Argument, dies ist für die Bewohner der Parkresidenz notwendig, wahrscheinlich ist von diesem Haus noch nie einer hier eingestiegen. im vorigen Jahr wurde die Haltestelle aufwendig saniert. also eigentlich den Rhöndorfer Bahnhof abreißen macht die Bahn auch schneller mit geringeren Kosten. kein privat handelnde Person würde solch einen bloedsinn machen. dass die DB mal wieder ihr eigenes Konzept über den Haufen schmeißt, ist ein anderes Thema.