Bad Honnef. Ein brennender Pkw auf der A3, mehrere Sturmschäden, eine Wasserrettung auf dem Rhein und Unterstützung für den Rettungsdienst: Die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef hatte am Samstag und Sonntag (20./21. Juni) alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden die Einsatzkräfte zu zwölf Einsätzen alarmiert.
Mehrfach beschäftigten die Feuerwehr Sturmschäden im Stadtgebiet. Am Samstagmorgen mussten die Einsatzkräfte in der Straße „Am Reichenberg“ einen abgestürzten Ast beseitigen. Wenig später war in der Wilhelmstraße in Rhöndorf erneut ein Ast auf die Fahrbahn gestürzt. Dort hatte die ebenfalls alarmierte Polizei das Hindernis bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr entfernt. In der Nacht zum Sonntag brach am Nachtigallenweg in Rhöndorf ein großer Ast aus einem Baum heraus. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich ab; die Beseitigung übernimmt der städtische Bauhof. Am Sonntagvormittag wurde schließlich im Mucherwiesenweg ein umgestürzter Baum mit Motorsäge und Drehleiter zerkleinert und entfernt.
Daneben unterstützte die Feuerwehr mehrfach den Rettungsdienst. In der Straße „In der Eichas“ transportierten Einsatzkräfte eine Person mithilfe der Drehleiter aus einem Gebäude. Am Sonntagnachmittag half der Löschzug Aegidienberg am Himberger See einer schwer gestürzten Person. Diese wurde mit einer Schleifkorbtrage aus dem Gelände gerettet.
Zu den größeren Einsätzen gehörte am Samstagabend ein Verkehrsunfall auf der Rottbitzer Straße in Rottbitze. Nach der Kollision zweier Pkw beseitigte die Feuerwehr ausgelaufene Betriebsstoffe und unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte am Sonntagmittag ein Fahrzeugbrand auf der A3 in Fahrtrichtung Köln. Auf dem Standstreifen stand ein Pkw in Vollbrand. Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer. Da die Flammen bereits auf die angrenzende Vegetation übergegriffen hatten, wurde auch die Umgebung gewässert und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Während der Löscharbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Köln zeitweise vollständig gesperrt werden.
Bereits am frühen Samstagmorgen war die Brandmeldeanlage eines Gebäudes an der Rhöndorfer Straße ausgelöst worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass Wasserdampf den Alarm verursacht hatte.
Der jüngste Einsatz führte am Sonntagabend zu einem größeren Aufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren Hilfsorganisationen auf den Rhein. Gemeldet worden war eine Person im Wasser. Die vermeintliche Notlage bestätigte sich jedoch nicht: Bei der gemeldeten Person handelte es sich um einen Schwimmer. Der Einsatz konnte deshalb nach wenigen Minuten beendet werden.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Baden im Rhein lebensgefährlich sein kann. Zudem können Schwimmer den Eindruck einer Notlage erwecken und dadurch umfangreiche Rettungseinsätze auslösen.









