Bad Honnef/Königswinter. Angesichts der anhaltenden Hitzewelle rufen die Feuerwehren Bad Honnef und Königswinter in einer gemeinsamen Aktion die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht auf. Nach Angaben der Einsatzkräfte könnten die Temperaturen am Wochenende in der Region auf bis zu 40 Grad steigen. Zudem gelte eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes wegen extremer Wärmebelastung.
Besonders eindringlich warnt die Feuerwehr davor, im Rhein schwimmen zu gehen. Der Fluss sei eine Schifffahrtsstraße und kein Badegewässer. Gefährliche Strömungen stellten selbst für erfahrene Schwimmer ein erhebliches Risiko dar. Die Feuerwehr verweist darauf, dass es in den vergangenen Tagen bundesweit mehrere Badeunfälle gegeben habe. Erst am Dienstag seien zwei Menschen tot aus dem Rhein geborgen worden.
Mit Blick auf die hohe Waldbrandgefahr appellieren die Einsatzkräfte außerdem an die Bevölkerung, keine glimmenden Zigaretten achtlos wegzuwerfen. Bereits ein kleiner Funke könne ausreichen, um einen Vegetations- oder Waldbrand auszulösen.
Darüber hinaus bittet die Feuerwehr darum, Waldzufahrten und Waldwege freizuhalten. Dies erleichtere den Einsatzkräften im Ernstfall die Anfahrt. Auch heiße Fahrzeugteile könnten im trockenen Gras Brände verursachen.
Wer Rauchentwicklung im Wald bemerke, solle unverzüglich den Notruf 112 wählen. Je früher ein Feuer gemeldet werde, desto größer seien die Chancen, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen und größere Schäden zu verhindern.
Nach Angaben der Feuerwehr stellen die hohen Temperaturen auch für die Einsatzkräfte selbst eine erhebliche Belastung dar. Jeder Einsatz unter schwerer Schutzkleidung sei körperlich äußerst anspruchsvoll. Mit umsichtigem Verhalten könne die Bevölkerung daher nicht nur sich selbst schützen, sondern auch die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte entlasten.










