Bad Honnef. Die Fortbildungsakademie der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen bleibt langfristig in Bad Honnef. Nach einem europaweiten Vergabeverfahren wurde nach Angaben der Einrichtung ein neuer Dienstleistungsvertrag mit dem bisherigen Anbieter abgeschlossen. Damit ist der Akademiebetrieb am Standort mindestens bis Ende September 2038 gesichert.
Für Bad Honnef bedeutet die Entscheidung den langfristigen Erhalt einer Bildungseinrichtung, die jedes Jahr von rund 6.500 Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung genutzt wird. Sie kommen unter anderem für steuerrechtliche Fortbildungen, zur Vorbereitung auf neue Aufgaben innerhalb der Verwaltung oder für Qualifizierungen im Führungsbereich in die Stadt.
Die Fortbildungsakademie ist seit 2018 in Bad Honnef ansässig. Das Tagungshaus bietet laut Akademie 15 Seminarräume, 100 Unterkunftszimmer sowie einen eigenen Restaurantbetrieb. Neben klassischen Präsenzveranstaltungen werden dort inzwischen auch digitale Fortbildungsangebote produziert.
Akademieleiterin Patricia Tewald begrüßte die langfristige Perspektive. Persönlicher Austausch und eine geeignete Lernumgebung seien wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Fortbildung, erklärte sie. Der Standort solle deshalb auch in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden.
Mit dem neuen Vertrag ist nach Angaben der Akademie nicht nur der Betrieb bis 2038 gesichert. Der Betreiber plant demnach auch Modernisierungen, um das Haus an die Anforderungen einer zeitgemäßen Lern- und Arbeitsumgebung anzupassen.
Bürgermeister Philipp Herzog wertete die Entscheidung ebenfalls als positives Signal für Bad Honnef. Dass die Akademie am Standort festhalte und weitere Investitionen geplant seien, unterstreiche aus seiner Sicht die Bedeutung der Stadt für Tagungen, Bildungseinrichtungen und Geschäftsreisende.
Auch die Entwicklung rund um den Bahnhof wurde in diesem Zusammenhang genannt. Mit dem geplanten Neubau soll sich nach Angaben der Stadt unter anderem die barrierefreie Erreichbarkeit der Fortbildungsakademie verbessern.
red / Stadt Bad Honnef









