Bad Honnef. Das Freibad auf der Insel Grafenwerth hat in der Saison 2025 insgesamt 59.131 Besucherinnen und Besucher gezählt. Damit blieb die Zahl leicht unter dem Vorjahreswert von 60.980. Das Hallenbad an der Theodor-Weinz-Schule musste dagegen wegen technischer Störungen fünf Wochen lang geschlossen bleiben.
Wie aus dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Bad Honnefer Bäder für 2025 hervorgeht, kamen im Freibad durchschnittlich 432 Gäste pro Öffnungstag. Im Vorjahr waren es 421 gewesen.
Die Besucherzahlen verteilten sich unterschiedlich auf die Monate. Im Juni wurden 23.515 Besuche registriert, im Juli 11.443 und im August 17.790. Im Mai kamen 5.104 Gäste, im September waren es noch 1.279.
Weniger Einnahmen im Freibad
Die Umsatzerlöse aus dem operativen Geschäft des Freibads sanken 2025 gegenüber dem Vorjahr um rund 4.299 Euro auf 188.800 Euro. Geplant waren Einnahmen von 199.000 Euro. Hauptgrund für die Erlöse waren die Eintrittsgelder, die sich auf rund 183.040 Euro beliefen.
Zusätzlich erzielten die Bad Honnefer Bäder 10.388 Euro aus der Verpachtung des Gastronomiebereichs. Für die Auflösung empfangener Ertragszuschüsse wurden weitere 1.161 Euro verbucht.
Im Freibad wurden 2025 insgesamt 2.485 Spiele der Minigolfanlage verkauft. Daraus ergaben sich Einnahmen von 6.201 Euro. Das Ergebnis lag damit über dem Planansatz von 5.000 Euro.
Hallenbad fünf Wochen geschlossen
Das Hallenbad an der Theodor-Weinz-Schule erzielte 2025 Einnahmen von rund 149.742 Euro. Damit wurde der Planansatz von 168.000 Euro deutlich unterschritten. Nach Angaben im Lagebericht war das Bad aufgrund technischer Störungen fünf Wochen geschlossen.
Zu den Einnahmen gehörten auch Zahlungen für die Nutzung durch Schulen: Sie beliefen sich auf rund 48.938 Euro. Die Vereine trugen weitere rund 100.804 Euro bei.
Für 2026 rechnet die Betriebsleitung beim Hallenbad mit Umsatzerlösen von rund 168.000 Euro. Die Einnahmen sollen damit wieder das geplante Niveau erreichen.
red / Quelle: Stadt Bad Honnef









