Freudeblömche kommt nach Selhof – Am 18.12. in der Martinskapelle

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Bad Honnef-Selhof | Kurzfristig veranstaltet „hautnah – Große Kunst em Kapellche“ in Kooperation mit dem Junggesellenverein „Einigkeit macht stark“ am kommenden Freitag, 18.12.2015, 20 Uhr, in der Selhofer Martinskapelle einen Leseabend mit Musik mit Willi Birenfeld. Dabei dreht sich alles um das Bad Honnefer Original „Et Freudeblömche“.

Mit teils heiteren, teils besinnlichen Prosatexten, Gedichten und Liedern vom “Freudeblömche“ wird Willi Birenfeld, die Besucher unterhalten und zum Mitmachen anregen. Dabei stellt er immer wieder Bezüge zum Ortsteil Selhof her.

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Et Freudeblömche alias Willi Birenfeld im Juni in der St. Anna-Kapelle

“Et Freudeblömche“, ursprünglich mundartlich für das Maiglöckchen, war der Titel des 1922 veröffentlichten Erstlingswerks und später – auch von ihm selbst gerne angenommener – Beiname des Heimatdichters Franzjosef Schneider, der von 1888 bis 1972 in Bad Honnef lebte und wirkte.

Willi Birenfeld, gebürtiger Honnefer, Abiturient des Städt. Siebengebirgsgymnasiums (SIBI), später dort selbst Lehrer für Deutsch und Französisch, hat Franzjosef Schneider noch persönlich erlebt. Seit mehr als 20 Jahren widmet er sich der Aufgabe, das vielfältige Werk des geliebten Heimatdichters (und so auch die rheinische Mundart, die „Mottesproch“) mit Lesungen, Vorträgen und Zeitungsartikeln vor der Vergessenheit zu bewahren. Er setzte sich auch dafür ein, dass 1998 eine von Rolf Bornheim gestiftete und von dem Steinmetz Gerd Hardy geschaffene lebensgroße Statue des Honnefer Originals auf dem “Freudeblömche-Platz“ (Ecke Bahnhofstraße/Steinstraße) errichtet wurde.

Mit dem „Freudeblömche-Abend“ setzt „hautnah“ seine Veranstaltungsreihe „hautnah em Kapellche“ fort. Bereits im Juni trat Willi Birenfeld in der St. Anna Kapelle in Rommersdorf auf. Im nächsten Jahr soll ein Abend in Aegidienberg stattfinden.

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1 Kommentar

  1. Ich freue mich sehr auf diesen Abend.
    Jetzt fehlt nur noch, dass wir die Schreibweise Selhofs dem „Original“ anpassen. Statt des vornehm ausgesprochen Platt von Selhof: „Sellef“ zu schreiben, sollten wir lieber gleich die platte Aussprache verwenden und „Sällef“ schreiben. So hat der Franz Josef das auch immer geschrieben.
    Datt wär ming Freud.

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