Linz am Rhein. Mehr als fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal sind die dramatischen Ereignisse des Sommers 2021 und ihre Folgen noch immer tief im Gedächtnis der Region verankert. Aufgrund einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt Linz am Rhein wird deutlich, wie wichtig das Aufarbeiten dieser Katastrophe bleibt: Im Oktober ist die bewegende Wanderausstellung „MemoriAHR – Weg der Erinnerung für die Zukunft“ zu Gast im Linzer Kulturraum „Markt9“.
Zeitzeugin berichtet: „Schlafend in die Katastrophe“
Die offizielle und öffentliche Eröffnung startet am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 18 Uhr im Markt 9. Neben Stadtbürgermeister Helmut Muthers und Projektleiterin Annette Holzapfel erwartet die Besucher ein ganz persönlicher und emotionaler Programmpunkt: Die Autorin Ute Raschpichler-Saad, die die Katastrophe damals selbst im schwer getroffenen Sinzig erlebte, hält einen Vortrag und liest aus ihrem Buch „Schlafend in die Katastrophe“. Für den passenden musikalischen Rahmen des Eröffnungsabends sorgt die „Band M“.
Kostenfreier Besuch an den Wochenenden
Die Ausstellung will das Erlebte, das Leid, aber auch die riesige Welle der Solidarität und den Einsatz der Rettungskräfte sichtbar machen. Zu sehen sind die historischen Dokumente und Tafeln anschließend vom 9. bis 25. Oktober 2026.
Der Eintritt ist während des gesamten Zeitraums komplett kostenfrei. Die Öffnungszeiten im Markt9:
• Freitags: 16:00 bis 19:00 Uhr
• Samstags: 14:00 bis 19:00 Uhr
• Sonntags: 14:00 bis 19:00 Uhr
Die Idee und die Leitung des gesamten Projekts liegen in den Händen von Annette Holzapfel aus Remagen, während der Kirchdauner Andreas Schmickler das Grafikdesign der Stelen übernahm. Weitere Details finden Interessierte direkt auf der städtischen Website unter www.linz.de/memoriahr.
Von Redaktion Honnef heute / Quelle: Stadt Linz am Rhein (redaktionell bearbeitet).










