GFO Kliniken Troisdorf informieren über Bekämpfung akuter und chronischer Schmerzen

Zum Aktionstag gegen den Schmerz am 1. Juni 2021

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Dr. med. Thomas Trapp

Troisdorf – Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Patienten, die weniger oder keine Schmerzen haben, schneller gesund werden. In den GFO Kliniken Troisdorf arbeiten daher alle operativen Bereiche bei der Schmerzbekämpfung vor, während und nach einer Operation koordiniert mit der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin zusammen. Ziel ist es, Schmerzen soweit wie möglich zu verhindern oder zumindest auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Nebenwirkungen der Schmerztherapie sollen dabei weitestgehend vermieden werden. Auch bei der ambulanten Behandlung chronischer Schmerzen bieten die GFO Kliniken Troisdorf in ihrer Schmerzambulanz alle modernen schmerztherapeutischen Verfahren inklusive alternativer Methoden an.

„Wir haben für die GFO Kliniken Troisdorf ein einheitliches Konzept zur Schmerzbekämpfung entwickelt und es in Absprache mit den einzelnen Abteilungen für alle Bereiche implementiert. So haben wir überall in beiden Kliniken die gleichen sicheren und getesteten Abläufe bei der Schmerztherapie“, sagt Dr. med. Thomas Trapp, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin.

Vier Pain-Nurses unterstützen die Schmerztherapie auf den Stationen
Die Schmerzmedikation auf den Stationen wird von der Stationspflege nach ärztlicher Anordnung durchgeführt. Zur Optimierung der Schmerztherapie nach einer Operation gibt es vier sogenannte Pain-Nurses – wörtlich übersetzt „Schmerz-Schwestern“ – in den GFO Kliniken Troisdorf. Sie überprüfen täglich die Schmerzkatheter und kontrollieren die Wirksamkeit der gesamten Schmerztherapie. Bei nicht ausreichender Wirksamkeit wird der zuständige Arzt informiert.

Schmerzskala hilft bei der Einordnung des subjektiven Schmerzempfindens
Grundsätzlich ist in den GFO Kliniken Troisdorf festgelegt worden, welche Mittel bei welcher Operation und welchem Schmerzempfinden gegeben werden dürfen. Das subjektive Schmerzempfinden wird nach einer Operation durch den Patienten selbst auf einer Schmerzskala festgelegt. Die Skala reicht von eins bis zehn, wobei eins wenig Schmerz und zehn größte Schmerzen bedeuten. In Abhängigkeit von der durchgeführten Operation und dem subjektiv ermittelten Schmerzempfinden des Patienten wird dann das Schmerzmittel verabreicht.

Ambulante Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen
In den GFO Kliniken Troisdorf kommt bei der Schmerzbekämpfung ein ganzheitliches Therapiekonzept zum Einsatz, das sowohl physische und psychische als auch soziale Aspekte des Patienten mit einbezieht. Dabei arbeiten Mediziner, Psychologen, Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten fachübergreifend zum Wohle des Patienten zusammen.

Die Schmerztherapie bietet bei akuten und chronischen Schmerzen ein breites Behandlungsspektrum für unterschiedlichste Schmerz-Erkrankungen an. Besonders bewährt hat sich die Kombination aus herkömmlichen und alternativen Methoden. So werden die zum Teil starken Nebenwirkungen herkömmlicher Präparate reduziert und die Schmerzen trotzdem sicher therapiert.

„Die häufigsten Ursachen chronischer Schmerzen gehen vom Bewegungsapparat aus – hier insbesondere vom Rücken. Die effektive Therapie von chronischen Schmerzen erfolgt heutzutage mittels multimodaler Therapie. So kann bei Rückenschmerzen als Alternative zu operativen Eingriffen ein Bündel konservativer Maßnahmen eingesetzt werden. Wichtig ist es aus meiner Sicht, nicht nur einzelne Symptome zu behandeln, sondern immer den ganzen Menschen zu sehen“, sagt Dr. Trapp.

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