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Grundstücksmarktbericht: Wohnen im Rhein-Sieg-Kreis so attraktiv wie nie

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Rhein-Sieg-Kreis | Das Investitionsvolumen hat im Rhein-Sieg-Kreis in 2017 – nach 2016 – einen weiteren Höchststand erreicht: Rund 6.500 Immobilien im Wert von insgesamt 1,38 Milliarden Euro sind verkauft worden. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstücks¬werte im Rhein-Sieg-Kreis und in der Stadt Troisdorf nun vorgelegt hat.

Was finde ich eigentlich im Grundstücksmarktbericht? Hier kann ich zum Beispiel erfahren, dass ich in Windeck am Günstigsten im Rhein-Sieg-Kreis Eigentümerin bzw. Eigentümer von Grund und Boden werden kann. In Bad Honnef, Siegburg, Sankt Augustin und Niederkassel sowie Alfter und Bornheim muss ich hingegen tiefer „in die Tasche greifen“, denn dort werden die höchsten Preise erzielt.

Der mittlere Kaufpreis für ein freistehendes Einfamilien¬wohnhaus beträgt zum Beispiel rund 290.000 Euro mit einer mittleren Spanne von 140.000 Euro in den ländlichen und rund 400.000 Euro in den städtischen Bereichen. Eine Eigentumswohnung neueren Datums (ab Baujahr 2010) mit einer Größe von 70 bis 90 m² ist beispielsweise im Rhein-Sieg-Kreis durchschnittlich für 2.850 Euro/m² Wohnfläche zu haben, maximal werden in diesem Marktsegment rund 5.300 Euro/m² Wohnfläche in Siegburg gezahlt.

Diese und viele interessante Informationen mehr rund um die Grundstückswerte im Rhein-Sieg-Kreis enthält der aktuelle Grundstücksmarktbericht 2018. Dort sind auch die jährlich neu ermittelten Bodenrichtwertübersichten für alle 19 kreisangehörigen Städte und Gemeinden zu finden, diesmal zum Stichtag 1. Januar 2018.

„Wohnen im Rhein-Sieg-Kreis ist begehrt: Die Nähe zu den Ballungsräumen und das vielfältige und attraktive Landschaftsumfeld machen den Rhein-Sieg-Kreis interessant, gerade wenn dann auch noch die Preise in den umliegenden Großstädten steigen“, so Christoph Schwarz, Dezernent für Katasterwesen und Geoinformation. Der nun vorliegende Bericht bestätigt dies. „Auch im letzten Jahr konnten gegenüber den Vorjahren deutliche Preissteigerungen festgestellt werden. Insbesondere die Bodenpreise stiegen in einigen Bereichen des Rhein-Sieg-Kreises teilweise um 10%. Dies kann einerseits mit der niedrigen Zinspolitik, aber natürlich auch mit der Attraktivität des Rhein-Sieg-Kreises begründet werden“ stellt Martin Kütt, Vorsitzender des Gutachterausschusses, fest.

Die Preissteigerungen für Baugrundstücke um 10 % wurden zum Beispiel in den Städten Bad Honnef, Königs¬winter und Troisdorf festgestellt. Und Bodenpreise jenseits der 350 Euro/m² Grundstücksfläche sind in städtischen Bereichen in guten Wohnlagen keine Seltenheit mehr. Auch bei den land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken konnten (teil¬weise deutliche) Steigerungs-raten – insbesondere im linksrheinischen Kreisgebiet – gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden. Landwirtschaftliche Flächen sind in Niederkassel bzw. Troisdorf sowie im gesamten linksrheinischen Kreisgebiet am teuersten.

Der Grundstücksmarktbericht und die aktuellen Bodenrichtwerte können ab sofort unter www.boris.nrw.de mittlerweile kostenfrei als Vollversion eingesehen und abgerufen werden – über eine App auch optimiert für Smartphones & Co. Zudem können dort auch Grundstücksmarktberichte vergangener Jahre einge¬sehen werden.

Die neuen Bodenrichtwertkarten liegen außerdem ab Mitte April in den Rathäusern der Städte und Gemeinden zur Einsichtnahme aus. (ar)

Grundstücksmarktbericht_2018

 

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Kreisverwaltung und Außenstellen nach Himmelfahrt geschlossen

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Foto: Stefan Knauf

Rhein-Sieg-Kreis – Am Freitag nach Christi Himmelfahrt, 31.05.2019, sind alle Dienststellen im Siegburger Kreishaus sowie sämtliche Außenstellen der Kreisverwaltung geschlossen. Dies gilt ebenso für die Jugendhilfezentren des Rhein-Sieg-Kreises in Eitorf, Meckenheim und Neunkirchen-Seelscheid sowie für die Dienststellen der Kreisverwaltung im TechnoPark in Sankt Augustin.

Die Verwaltung bittet alle Besucherinnen und Besucher, dies bereits jetzt bei ihren Planungen zu berücksichtigen.

Ab Montag, 03.06.2019, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern dann wieder wie gewohnt zur Verfügung. (hei)

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11. Februar: Europäischer Tag des Notrufs – 112 gilt europaweit

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Rhein-Sieg-Kreis. – Im Schnitt alle 85 Sekunden geht in der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises ein Notruf ein. Dies geschieht entweder durch eine automatische Gefahrenmeldeanlage oder einen Telefonanruf. Rund 250.000 eingehende Anrufe wurden allein in 2018 registriert. Darunter waren etwa 425 Notrufe pro Tag.

Wer die 112 wählt, erreicht die Feuerwehr, braucht einen Notarzt oder den Rettungsdienst. Die Nummer sollte aber wirklich nur in akuten Notfällen gewählt werden, also wenn Menschenleben bedroht sind. Die Polizei erreichen Hilfesuchende unter der 110.

Leider registrieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Leitstelle im Kreishaus in Siegburg immer öfter, dass viele Menschen den Notruf auch wählen, wenn sie z.B. einen Arzt sprechen wollen oder Fragen zu Medikamenten haben. Damit können die Anrufenden aber die Notrufnummer für lebensbedrohliche Fälle blockieren. Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreicht man unter der bundesweit gültigen Nummer 116 117. Sie sollte gewählt werden, wenn man die Hausärztin oder den Hausarzt außerhalb der Sprechzeiten nicht erreicht. Zudem gibt es einen Zahnärztlichen Bereitschaftsdienst, sowie mehrere Not- Sorgen- und Beratungstelefone.

Übrigens können Gehörlose oder höreingeschränkte Menschen ein Notruf-Fax absetzen, welches über die 112 an die Leitstelle geschickt werden kann. Der Eingang des Telefaxes wird bei der Einsatzbearbeiterin oder beim Einsatzbearbeiter genau wie ein Telefonanruf signalisiert. Auf dem Formular wird aufgeschrieben, wer die Absenderin beziehungsweise der Absender ist und wo genau Hilfe benötigt wird. Ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei angefordert wird, erfolgt per Ankreuzverfahren. Zudem gibt es Platz für weitere schriftliche Ergänzungen. Die Leitstelle entsendet dann unverzüglich die angeforderte Hilfe und die Absenderin beziehungsweise der Absender erhält ein Fax als Rückmeldung.

Den Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar gibt es seit 2009. Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission wollen die seit 1991 europaweite Gültigkeit des Europanotrufs 112 bekannter machen. Der 11.2. wurde aufgrund der Zahlenfolge im Datum gewählt. (an)

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Wirtschaft im Rhein-Sieg-Kreis wächst weiter überdurchschnittlich

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Kann sich über die wirtschaftliche Entwicklung seines Kreises freuen: Landrat Sebastian Schuster

Rhein-Sieg-Kreis. Die Wirtschaftslage im Rhein-Sieg-Kreis ist weiter überdurchschnittlich gut. Das geht aus jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hervor. Demnach hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Unternehmen im Rhein-Sieg-Kreis im Jahr 2017 um 4.369 beziehungsweise 3,0 Prozent auf 148.134 Arbeitsplätze zugenommen. Der Rhein-Sieg-Kreis gehört damit auch weiter zu den überdurchschnittlich wachsenden Regionen in Nordrhein-Westfalen und Deutschland (Zunahme jeweils 2,4 Prozent).

„Der Großteil der neuen Arbeitsplätze wurde in Betrieben mit 250 und mehr Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern geschaffen“, sagt Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler. In diesem Bereich sind insgesamt 2.651 Arbeitsplätze dazu gekommen (+9,8 Prozent), gefolgt von den Größenklassen 10 bis 49 Beschäftigte (+750 beziehungsweise +1,8 Prozent), 50 bis 249 Beschäftigte (+574 beziehungsweise +1,3 Prozent) und bis 9 Arbeitnehmende (+394 beziehungsweise +1,2 Prozent).

„Obwohl sich das Wachstum zuletzt auf die etwas größeren Firmen konzentriert hat, ist und bleibt der Rhein-Sieg-Kreis eine Region des Mittelstands“, so Dr. Hermann Tengler. Von den insgesamt 26.129 Betrieben, die es im Kreisgebiet gibt, haben 98 Prozent weniger als 50 Beschäftigte. „Diese Struktur wirkt in der Außenwahrnehmung zwar nicht spektakulär, sie ist dafür aber stabil und wenig krisenanfällig.“ Die Vielzahl an kleinen und mittleren Betrieben sorge für ein breit gefächertes Arbeitsplatzangebot und sei damit ein wesentlicher Grund für die niedrige Arbeitslosigkeit von zurzeit 4,6 Prozent im Kreisgebiet. (db)

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