Siebengebirge. Nasses Laub, schlechte Sicht und längere Bremswege erhöhen im Herbst das Unfallrisiko für Radfahrende. Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises gibt Tipps, wie sich Fahrrad-, E-Bike- und Pedelec-Fahrende sicher durch die dunkle Jahreszeit bewegen.
Besonders wichtig ist eine funktionierende Beleuchtung. Neben Vorder- und Rücklicht sollten auch die vorgeschriebenen Reflektoren an Pedalen und Speichen vorhanden sein. Helle Kleidung und reflektierende Elemente helfen dabei, bei Dunkelheit und Nebel früher erkannt zu werden. Regenkleidung und festes Schuhwerk schützen zusätzlich vor Nässe und Kälte.
Bremsen und Reifen kontrollieren
Vor der Fahrt sollten Radfahrende die Beleuchtung überprüfen und auf funktionierende Bremsen achten. Bei Nässe verlängert sich der Bremsweg. Vorsichtiges, frühzeitiges Bremsen ist deshalb besonders wichtig. Kurzes, wiederholtes Bremsen kann bei Nässe helfen, die Bremsflächen zu trocknen.
Auch auf die Fahrbahn kommt es an: Nasses Laub, Fahrbahnmarkierungen, Kopfsteinpflaster und Kanaldeckel können rutschig sein. An solchen Stellen empfiehlt sich eine angepasste Geschwindigkeit. Ein etwas geringerer Reifendruck kann die Haftung verbessern, darf aber nicht unter die vom Hersteller vorgegebene Mindestgrenze sinken.
E-Bike-Akkus verlieren bei Kälte an Reichweite
Wer mit einem E-Bike oder Pedelec unterwegs ist, sollte bei niedrigen Temperaturen mit einer geringeren Akkureichweite rechnen. Das ist insbesondere bei längeren Touren zu berücksichtigen. Wird das Rad längere Zeit nicht genutzt, sollte der Akku an einem frostfreien Ort gelagert werden.
„Wer die technischen Voraussetzungen seines Rades prüft und sich wetterfest sowie sichtbar kleidet, erhöht die eigene Sicherheit erheblich“, betont Christoph Paßgang, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises.
Von Redaktion Honnef heute / Quelle: Rhein-Sieg-Kreis (redaktionell bearbeitet).









