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Lesen: Immobilienpreise in Deutschland steigen 2025 um 4,0 Prozent – VDP-Index erreicht 185,6 Punkte
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Honnef heute - Presse, Nachrichten, News > Alle Artikel > News > Immobilienpreise in Deutschland steigen 2025 um 4,0 Prozent – VDP-Index erreicht 185,6 Punkte
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Immobilienpreise in Deutschland steigen 2025 um 4,0 Prozent – VDP-Index erreicht 185,6 Punkte

Letztes Update: 10.02.2026
dts Nachrichtenagentur
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4 Min Lesezeit
Neubaugebiet (Archiv)
Neubaugebiet (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur
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Nach einem Zuwachs von 1,8 Prozent im Jahr 2024 sind die Immobilienpreise in Deutschland 2025 um 4,0 Prozent gestiegen. Dies zeigt der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP), der zum Jahresende 2025 einen Wert von 185,6 Punkten erreichte. In allen vier Quartalen des Jahres 2025 standen Preisanstiege zu Buche, zuletzt um 1,0 Prozent vom dritten zum vierten Quartal.

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Erneut war der Index-Anstieg stärker auf die Entwicklung der Wohnimmobilienpreise als auf die der Gewerbeimmobilienpreise zurückzuführen. Im Vergleich zum Abschlussquartal 2024 verteuerten sich Wohnobjekte laut VDP um 4,2 Prozent, während die Gewerbeimmobilienpreise, die aus Büro- und Einzelhandelsimmobilienpreisen bestehen, im selben Zeitraum um 3,5 Prozent anzogen. Gegenüber dem dritten Quartal 2025 legten die Preise für Wohn- und Gewerbeimmobilien auf ähnlichem Niveau zu (1,0 Prozent bzw. 0,9 Prozent).

Die dem Index zugrunde liegenden Zahlen werden seit 2010 quartalsweise erhoben. Sie decken die Preisentwicklung auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien flächendeckend ab und basieren auf echten Transaktionsdaten aus Immobilienfinanzierungen von mehr als 700 Kreditinstituten.

Als Treiber des Anstiegs der Wohnimmobilienpreise in Deutschland um 4,2 Prozent erwies sich wie in den vorherigen Quartalen die Preisentwicklung von Mehrfamilienhäusern, so der Verband. Im Vorjahresvergleich verteuerten sie sich um 5,3 Prozent. Die Preisentwicklung des selbst genutzten Wohneigentums, zu dem Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zählen, fiel mit einem Plus von 3,0 Prozent spürbar geringer aus.

Die anhaltende Knappheit an Wohnraum drückte sich im vierten Quartal 2025 auch in weiter anziehenden Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern aus: Im Vergleich zum Schlussquartal 2024 erhöhten sie sich laut VDP um 3,5 Prozent. Da das Mietwachstum jedoch nicht mit dem Preisanstieg bei Mehrfamilienhäusern Schritt halten konnte, nahmen die Renditen, gemessen am Index für Liegenschaftszinsen, auf Jahressicht um 1,7 Prozent ab.

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Das Preiswachstum bei Wohnimmobilien in den „Top 7“-Städten fiel nach Angaben des Verbands im vierten Quartal 2025 noch etwas höher aus als im gesamten Bundesgebiet: In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart verteuerten sich Wohnobjekte um durchschnittlich 4,7 Prozent im Vergleich zum Schlussquartal 2024. Während Baden-Württembergs Hauptstadt mit 2,2 Prozent die geringste Zunahme aufwies, war Frankfurt am Main im Berichtsquartal die Metropole mit der höchsten Wachstumsrate (5,7 Prozent).

Das Plus bei den Neuvertragsmieten in diesen sieben Städten entsprach mit durchschnittlich 3,5 Prozent exakt der Entwicklung im gesamten Bundesgebiet. Die Spanne in den sieben Metroplen reichte dabei von +2,0 Prozent (Stuttgart) bis zu +5,0 Prozent (Frankfurt am Main). Gemessen am Liegenschaftszinsenindex, nahmen die Renditen in den Ballungsräumen im vierten Quartal 2025 – verglichen mit dem Vorjahresquartal – um durchschnittlich 1,4 Prozent ab.

Die Preise der von Banken finanzierten Gewerbeimmobilien stiegen laut VDP um 3,5 Prozent im Jahres- und um 0,9 Prozent im Quartalsvergleich und wurden vor allem von der Entwicklung der Büropreise getragen. Büroimmobilien verteuerten sich um 3,9 Prozent gegenüber dem Schlussquartal 2024 und um 1,1 Prozent gegenüber dem direkten Vorquartal. Mit 2,3 Prozent und 0,6 Prozent verzeichneten die Preise für Einzelhandelsimmobilien geringere Zuwächse.

Auch bei den Neuvertragsmieten wiesen die finanzierten Büroobjekte mit 3,3 Prozent höhere Wachstumsraten auf als Einzelhandelsimmobilien (+1,8 Prozent) – jeweils verglichen mit dem vierten Quartal 2024. Die Renditeentwicklungen, gemessen am Liegenschaftszinssatzindex, verliefen dagegen recht ähnlich: Während Büros einen Renditerückgang in Höhe von 0,6 Prozent verzeichneten, belief sich das Minus bei Handelsobjekten auf 0,5 Prozent.

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