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Bad Honnef

Initiative will Teile des Stadtgartens vor Bebauung retten – Unterschriftensammlung gestartet

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Grünflächen

Bad Honnef. Ab morgen sammelt die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” Unterschriften im Rahmen des Bürgerbegehrens. 1.658 gültige Unterschriften sind erforderlich, um eine Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses zur Bebauung zu erreichen.

Unterschreiben dürfen alle Einwohner*innen, die mindestens 16 Jahre alt und EU-Bürger*innen sind und zudem ihren Erstwohnsitz in Bad Honnef haben. Die Unterschriftenlisten, auf denen die Befürworter*innen auch ihre Adresse und ihr Geburtsdatum angeben müssen, werden nach Beendigung der Unterschriftensammlung von der Stadtverwaltung auf ihre Gültigkeit geprüft.

Erreicht die Bürgerinitiative das geforderte Unterschriften-Quorum, muss sich der Rat mit dem Bürgerbegehren auseinander setzen und entscheiden, diesem beizutreten (dann wäre die Bebauungsplanung aufgehoben) oder es abzulehnen (dann käme es zu einem Bürgerentscheid).

Am Freitag, dem 20. Juli 2018, startet die Unterschriftensammlung. Sechs Wochen lang wird jeden Freitag- und Samstag-Vormittag in der Bad Honnefer Fußgängerzone ein Stand aufgebaut, auf dem Listen ausgelegt werden, in welche die Bürger*innen ihre Daten und Unterschriften eintragen können. Zudem setzt die Bürgerinitiative auf Hausbesuche, um auch persönlich möglichst viele Bad Honnefer Bürger*innen anzusprechen.

Die Bürgerinitiative erhofft sich mit dem Bürgerbegehren, dass der „verwunschene“ Stadtgartenteil keinesfalls bebaut, sondern ein wertvolles grünes Areal im Zentrum der Stadt erhalten bleibt, sinnvoll gepflegt und Bad Honnef um eine Perle reicher wird.

Für die Erreichung dieses Ziels hat sie eigens den gemeinnützigen Verein „Stadtgarten Bad Honnef e.V.“ gegründet. Zunächst ist unter dessen Dach das Bürgerbegehren angesiedelt, später – im Erfolgsfall – auch die Unterstützung von Stadtgarten-Projekten. In diesem Zusammenhang bittet sie um Geldspenden, durch welche die Kosten für Rechtsberatung, Plakatierung, Flyer, Banner usw. refinanziert werden sollen. Überschüssige Gelder fließen dann in Folgeprojekte. Alle Spender*innen erhalten einen Spendennachweis des Vereins.
Spendenkonto: DE75 5745 0120 0030 2846 73 bei der Sparkasse Neuwied.

Weitere Informationen unter https://bad-honnef-stadtgarten.org/.

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Bad Honnef

25.11.: Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“

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Bad Honnef/Region. Zehntausende Männer in Deutschland treten, schlagen, bedrohen ihre Partnerin, aus Eifersucht, aus gekränktem Narzissmus oder Lebensfrust. Mehr als 100 Frauen starben deshalb 2017. Das berichtet der Spiegel in seiner neuen Ausgabe und fragt: “Warum regt das kaum jemanden auf?”

TERRE DES FEMMES ruft zum Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ dazu auf, ein klares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen. Wie jedes Jahr seit 2001 werden zahlreiche Vereine, Gleichstellungsbeauftragte, Frauenverbände, Ministerien, Unternehmen und AktivistInnen in ganz Deutschland rund um den 25. November Veranstaltungen organisieren. Sie hissen die rund 8.000 Fahnen „Frei leben-ohne Gewalt“, die bereits über die Jahre von TERRE DES FEMMES in alle Welt versendet wurden. Frauen, Mädchen und auch Männer machen deutlich: geschlechtsspezifische Gewalt darf es in Deutschland und anderswo nicht mehr geben.

Bei der diesjährigen Fahnenaktion liegt der Fokus auf dem Schutz von Mädchen vor Gewalt. Laut einer Studie der Europäischen Agentur für Grundrechte haben 35 Prozent der interviewten Frauen bereits vor ihrem 15. Lebensjahr physische, psychische oder sexuelle Gewalt erlebt; zwei Drittel nach ihrem 15. Lebensjahr.

Mit einer aufmerksamkeitsstarken Aktion am Brandenburger Tor am 22. November wird TERRE DES FEMMES den Startschuss für eine zweijährige Mädchenkampagne „Jetzt Mädchen stärken – #esistnichtallesrosarot“ geben und mit einer Petition zur Verbesserung des Präventionssystems in Deutschland an die Öffentlichkeit gehen.

„Mit dem Start unserer Petition ‚U-Untersuchungen – unbedingt Pflicht‘ fordern wir den Staat auf, seinen gesetzlichen Schutzauftrag Kindern gegenüber, ernst zu nehmen“, sagt Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES. „Denn nur durch verpflichtende, bundesweite und einheitliche Vorsorgeuntersuchungen (sog. U-Untersuchungen) können Fälle von Kindeswohlgefährdung, wie Vernachlässigung, Verwahrlosung, Kindesmisshandlung oder sexuellem Missbrauch sowie Genitalverstümmelung bei Mädchen früh erkannt werden oder im besten Fall verhindert werden“

Die Mädchen-Kampagne von TERRE DES FEMMES vereint neue und bereits laufende Projekte von TERRE DES FEMMES in verschiedenen Themengebieten. Es gilt, Mädchen vor Frühehen, Genitalverstümmelung, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt zu schützen.

TERRE DES FEMMES setzt sich seit seiner Gründung dafür ein, Mädchen und Frauen ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben zu ermöglichen. Ziele der Mädchenkampagne sind Mädchenschutz, Prävention, Aufklärung über die Rechte der Betroffenen, Empowerment sowie Schaffung von Aufmerksamkeit für die Situation von gewaltbetroffenen Mädchen.

Zum Hintergrund der Fahnenaktion: Der Tag geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik zurück. Wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Trujillo wurden sie am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter ermordet. Der Mut der drei Frauen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft zu entwickeln, gegen Unrecht einzutreten.

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Bad Honnef

Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag in Bad Honnef

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Foto: Florette Hill

Bad Honnef. Mit mehreren Veranstaltungen gedachte die Stadt am Volktrauertag den Kriegstoten und Opfern der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen. Er findet seit 1952 immer zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag statt.

Kränze wurden an der Gedenkstelle auf dem Jüdischen Friedhof, Auf der Helte, dem Ehrenteil des Neuen Friedhofes an der Linzer Straße und am Ehrenmal für das 8. Rheinische Fuß-Artillerie-Regiment, Löwendenkmal, Alexander-von-Humboldt-Straße niedergelegt.

Darüber hinaus wurden auf dem Waldfriedhof Rhöndorf, an den Gedenkstätten der Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges am Hontes und auf dem Ehrenteil des Friedhofs Aegidienberg Kränze zum Gedenken niedergelegt.

Heute fand am Mahnmal auf dem Aegidiusplatz in Aegidienberg eine Gedenkveranstaltung statt.

Foto: Florette Hill

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Bad Honnef

Klasse Sessionsauftakt im Kursaal – Dankesorden für Michael Gerdes und Stefan Meyer

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Bad Honnef. Mir geht es gut, sagte Stefan Jungheim, Chef des Festkomitees Bad Honnefer Karneval vor der Sessionseröffnung heute Abend im Kursaal. Am Ende der Veranstaltung ging es ihm noch besser: Alles klappte wie am Schnürchen, die Auftritte waren allesamt klasse und kurzweilig.

In besonders festlichem Rahmen fand auch die Übergabe der Dankesorden statt. Den bekamen diesmal Michael Holmer Gerdes und Sir Stefan Meyer, Präsident der KG Große Selhofer, verliehen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Gerdes den Orden nicht selbst entgegennehmen. Für ihn kam stellvertretend seine Tochter.

Nach dem Aufmarsch des Festkomitees, begleitet von den Stadtsoldaten, wurden auch schon die jungen Tanzgruppen auf die Bühne geholt.

Die Rasselbande war mit drei Gruppen dabei, außerdem präsentierte Blau-Weiß die Schelleböömsche. Aus Aegidienberg kamen die Fünkchen.

Nach dem ersten Tanzdurchgang zog das Aegidienberger Prinzenpaar Mirko I. und Aegidia Bettina I. mit samt Hofstaat, Prinzengarde, Ehrengarde und den Bergfunken in den Kursaal ein.

Im nachfolgenden Teil riss die Tanzgarde der Ziepches Jecke auch den letzten Jeck vom Stuhl. Den Rest besorgten die Kieselsteine, die zum ersten Mal als Mitglied des Bad Honnefer Karnevals auftraten und frenetisch gefeiert wurden.

Weiter ging es Schlag auf Schlag mit den Stadtsoldaten, dem Tanzcorps Blau-Weiß Selhof und den OldStars. Für die Musik sorgten die Barhocker aus Unkel und die „Schäl Pänz“.

Ein würdiger Karnevalsauftakt in Bad Honnef. Wenigstens mit den Jecken klappts.

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