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Honnef heute - Presse, Nachrichten, News > Alle Artikel > News > IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland und Weltwirtschaft leicht ab
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IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland und Weltwirtschaft leicht ab

Letztes Update: 14.04.2026
dts Nachrichtenagentur
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3 Min Lesezeit
Internationaler Währungsfonds (Archiv)
Internationaler Währungsfonds (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur
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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland erneut leicht abgesenkt.

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Für 2026 gehen die Experten aus Washington nun von einem Wachstum von 0,8 Prozent aus, im Oktober 2025 war der IWF noch von einem Wachstum von 0,9 Prozent ausgegangen. Für 2027 rechnet der Währungsfonds mit einem Wachstum von 1,2 Prozent. Deutschland würde damit 2026 unter den betrachteten wirtschaftsstarken Ländern Italien und Japan überholen.

Für die Eurozone wird 2026 ein Wachstum von 1,1 Prozent erwartet, 0,1 Prozentpunkte weniger als im Oktober 2025 für 2026 erwartet worden war, und weltweit soll die Wirtschaft um 3,1 Prozent zulegen. Global wurden die Erwartungen damit seit Oktober 2025 um 0,1 Prozentpunkte nach unten geschraubt. 2027 soll das Wachstum für die Eurozone 1,2 Prozent betragen und für die Weltwirtschaft 3,2 Prozent.

Für die USA erwartet der IWF 2026 ein Wachstum von 2,3 Prozent, nachdem im Oktober 2025 ein Wachstum von 2,1 Prozent prognostiziert worden waren. Für China wurde die Oktober-Prognose von 4,2 Prozent auf 4,4 Prozent erhöht. Das Wachstum der russischen Wirtschaft schätzt der IWF nun auf 1,1 Prozent, nachdem im Oktober 2025 noch 1,0 Prozent erwartet worden waren. Für 2027 wird ein Wachstum von 2,1 Prozent für die USA erwartet, für China 4,0 Prozent und für Russland 1,1 Prozent.

Der IWF gab zu bedenken, dass diese Zahlen unter der Voraussetzung sehen, dass der Nahostkonflikt in Dauer und Ausmaß begrenzt bleibt und die daraus resultierenden Störungen bis Mitte 2026 abklingen. „Prognosen, die auf Annahmen aus der Zeit vor dem Konflikt basieren, hätten eine leichte Aufwärtskorrektur des globalen Wachstums für 2026 gegenüber der im Januar veröffentlichten Aktualisierung um 0,1 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent ergeben“, heißt es in dem Bericht. „Daher spiegelt die Abwärtskorrektur für 2026 weitgehend die Störungen durch den Konflikt im Nahen Osten wider, die teilweise durch die Nachwirkungen der jüngsten starken Daten und gesenkte Zollsätze ausgeglichen werden.“

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Der Internationale Währungsfonds erklärte, dass die Weltwirtschaft erneut Gefahr laufe, aus der Bahn geworfen zu werden. „In einem ungünstigen Szenario mit stärkeren und anhaltenderen Energiepreisanstiegen würde sich das weltweite Wachstum im Jahr 2026 weiter auf 2,5 Prozent verlangsamen, und die Inflation würde 5,4 Prozent erreichen“, heißt es weiter. „In einem noch schwerwiegenderen Szenario, in dem die Energieinfrastruktur in der Konfliktregion stärker beschädigt wird, wären die Auswirkungen noch größer: Das globale Wachstum würde 2026 auf nur etwa 2 Prozent sinken, während die Gesamtinflation bis 2027 knapp über 6 Prozent liegen würde. Die Auswirkungen auf Schwellen- und Entwicklungsländer wären fast doppelt so groß wie auf die fortgeschrittenen Volkswirtschaften.“

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