Bad Honnef. Wie kann Mobilität in einer Stadt künftig aussehen? Mit dieser Frage haben sich zwei 10. Klassen des Siebengebirgsgymnasiums im Planspiel „Mobiland“ beschäftigt. Die Aktion fand im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 statt und wurde von der Stadt Bad Honnef gemeinsam mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW durchgeführt.
Die Schülerinnen und Schüler schlüpften dabei in unterschiedliche Rollen und entwickelten eigene Vorstellungen für die Mobilitätsplanung. Dabei mussten sie die unterschiedlichen Interessen von Verkehrsteilnehmern berücksichtigen und gemeinsam nach Lösungen suchen.
Das Planspiel sollte verdeutlichen, dass Verkehrsplanung nicht allein die Frage betrifft, wie Menschen von einem Ort zum anderen gelangen. Auch die Gestaltung des öffentlichen Raums und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer spielen eine Rolle.
Nach Angaben der Stadt konnten die Jugendlichen dabei ihre eigenen Vorstellungen von einer zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt einbringen und zugleich erfahren, wie schwierig es sein kann, unterschiedliche Interessen miteinander zu verbinden.
Bürgermeister Philipp Herzog bezeichnete die Aktion als Möglichkeit für junge Menschen, sich aktiv mit der Mobilität der Zukunft auseinanderzusetzen. Auch Mobilitätsmanager Marius Bauer hob den Perspektivwechsel hervor, den das Planspiel ermögliche.
Mit „Mobiland“ beteiligte sich Bad Honnef an der Europäischen Mobilitätswoche 2026.










