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Rhein-Sieg-Kreis

Junggesellengaudi endete tragisch

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Rhein-Sieg-Kreis. Eine sogenannte Junggesellenfahrt endete heute Mittag in Heimerzheim (Rhein-Sieg-Kreis) tragisch. Ein 18-jähriger Traktor-Fahrer fuhr mit seinem Gespann in den Kreisverkehr am Metternicher Weg/L 163 und drehte mehrere Runden – bis das Gespann nach rechts umkippte. Alle Personen fielen dabei von dem Hänger, 9 von ihnen wurden schwer verletzt, 11 leicht.

Ein Schwerstverletzter musste mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die anderen Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gefahren. Zur psychologischen Betreuung der Verletzten und Angehörigen wurden Notfallseelsorger eingesetzt. Das Traktorgespann wurde sichergestellt. (HM)

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Rhein-Sieg-Kreis

Wie steht es nach diesem Sommer um die Landwirtschaft im Rhein-Sieg-Kreis?

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(v.l.n.r.) Manfred Bonn, Franziska von Kintzel, Birgit Weiler, Dr. Johannes Westarp, Theo Brauweiler, Ulrich Timmer, Björn Schmitz und Johannes Frizen. An diesem Wochenende findet übrigens die Kreistierschau statt | Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis. Müssen auch landwirtschaftliche Betriebe aus dem Rhein-Sieg-Kreis finanzielle Unterstützung aus dem EU-Rettungspaket in Anspruch nehmen? Wie gehen die 1.125 Landwirte mit der massiven Trockenheit des Sommers um? Welche Auswirkungen hatte das Wetter auf das Getreide, die Milchviehhaltung und auf den Gemüse- und Obstbau?

„Wie wir wissen ist die Landwirtschaft im Rhein-Sieg-Kreis gut aufgestellt. Angesichts des außergewöhnlichen Sommers haben die hiesigen Verbraucherinnen und Verbraucher im Rhein-Sieg-Kreis jedoch großes Interesse zu erfahren, in welchem Maße die Dürre zu Einbußen in der Erzeugung von Lebensmitteln geführt hat“, erklärte Dr. Johannes Westarp, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises.

Gemeinsam mit Johannes Frizen, Vorsitzender der Züchterzentrale Rhein-Sieg-Kreis, Theo Brauweiler, Vorsitzender der Kreisbauernschaft, Birgit Weiler, Vorsitzende des Landfrauenverbandes, Franziska von Kintzel, Vorsitzende des Vereins für Pferdezucht, Manfred Bonn, Vorsitzender des Vereins für Rinderzucht, Björn Schmitz, Kreistierzuchtberater, und Ulrich Timmer, Vorsitzender der Kreisstelle der Landwirtschaftskammer, beleuchtete der Kreisveterinär die derzeitige Situation der Landwirtinnen und Landwirte.

Nach Einschätzung der Experten habe der Ackerbau nach einer Frostperiode im Februar und einem leicht verzögerten Vegetationsstart von einem ungewöhnlich warmen April profitiert. Dann aber kamen extreme Hitze und Trockenheit. Die Getreideernte konnte in der Region fast vier Wochen vor dem „üblichen Termin“ abgeschlossen werden – allerdings mit einem Ertragsrückgang zwischen 10 und 50 %. Im deutschlandweiten Vergleich sind die Einbußen aber zum Glück überschaubar, da der gute Start und eine ausreichende Wasserversorgung im April / Mai die Weichen stellten.

Während sich der Ertrag beim Winterraps trotz verstärktem Auftreten des Rapsglanzkäfers auf einem akzeptablen Niveau bewegt, muss bei den Zuckerrüben mit einem deutlich unterdurchschnittlichen Ergebnis gerechnet werden. Bei den Kartoffeln wird die massive Trockenheit voraussichtlich ebenfalls einen Ertragsrückgang von 10 bis 50 % zur Konsequenz haben.

Auch die ca. 200 Milchviehbetriebe im Rhein-Sieg-Kreis sind durch die Trockenheit und das knappe Grundfutter massiv betroffen. Doch nicht nur die Witterungsbedingungen machen den Betrieben zu schaffen. Die neue Verordnung zur Lagerung von Jauche, Gülle und Sickersäften erfordert sehr hohe Investitionen. Und das bei weiterhin kritischen Milchpreisen: Auch wenn bis zum Jahresende leichte Preissteigerungen erwartet werden, werden die Vollkosten voraussichtlich nur zu rund 90 % gedeckt. Dabei haben viele Milchviehhalter die Tiefpreisphase des Vorjahres noch nicht überstanden!

Inwieweit Landwirte aus dem Rhein-Sieg-Kreis die Förderung aus dem Rettungstopf in Anspruch nehmen müssen, bleibt abzuwarten.

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Rhein-Sieg-Kreis

Sonntag ist im Rhein-Sieg-Kreis Fahrradtag – Zählstellen für Radverkehr online

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Rhein-Sieg-Kreis. Radfahren liegt im Trend – und der zeigt sich auch im Rhein-Sieg-Kreis. Die Zahl der Radlerinnen und Radler nimmt stetig zu. An 10 Stellen wird im Kreisgebiet über Zählschleifen erfasst, wie viele Fahrräder sie passieren. Diese Zahlen sind jetzt auf der Internetseite des Rhein-Sieg-Kreises verfügbar.

Gemessen wird unter anderem auf touristischen Wegen, wie dem Rheinradweg in Königswinter und Niederkassel beziehungsweise auf dem Siegtalradweg in Windeck und Sankt Augustin. Aber auch wichtige Verbindungen im alltäglichen Radverkehr werden erfasst: gezählt wird beispielsweise an der B 56 zwischen Neunkirchen-Seelscheid und Much oder an der L 158 zwischen Rheinbach und Meckenheim.

Sonntags wird bei uns am meisten geradelt. Mit durchschnittlich 4.225 Radelnden ist er der beliebteste Wochentag. Im Sommer lag der Schnitt sogar bei 8.186. Die seit rund 3 Jahren geführte Statistik beweist also die große Bedeutung des Fahrradfahrens in der Freizeit. Die bislang meisten Radlerinnen und Radler wurden kreisweit am 5. Mai 2016 gezählt. Knapp 14.000 Menschen passierten damals die 10 Messstellen. Bisher stärkstes Rad-Jahr war 2017. 1.055.713 Radlerinnen und Radler wurden registriert. Damit konnte das Vorjahresergebnis nochmal um 21.620 beziehungsweise 2,1 Prozent getoppt werden.

Durch die Zählstellen erhofft sich der Rhein-Sieg-Kreis Erkenntnisse über die Entwicklung und für die Zukunft des Radverkehrs in der Region. Alle Werte gibt es auf www.rhein-sieg-kreis.de. (db)

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Rhein-Sieg-Kreis

Die Juden auf der Wolkenburg – ein Vorgeschmack des eigenen Staates Israel

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Rhein-Sieg-Kreis.  Ein unbekanntes, eher helles Kapitel in der sonst so düsteren Geschichte der Juden in Deutschland beleuchtet Professor Dr. Kurt Roessler aus Bornheim in seinem Vortrag am Sonntag, 23.09.2018, von 14.45 Uhr bis 16.15 Uhr, in der Gedenkstätte “Landjuden an der Sieg”.

Es ist ein Zeugnis institutionalisierter Selbstverteidigung der Juden. Dies ist in der europäischen Geschichte einmalig und wirkt wie ein kurzfristiger Vorläufer des heutigen Staates Israel. Zudem erfahren Interessierte Neues über die Geschichte der Wolkenburg im Siebengebirge.

Worum geht es? Der Kölner Erzbischof Arnold I. versuchte, die Übergriffe an der jüdischen Bevölkerung zu verhindern. Diese waren auch 1146 bei der Sammlung der Teilnehmer am zweiten Kreuzzug im Rheinland wieder aufgeflammt; genauso wie fünfzig Jahre zuvor, als bei der Sammlung zum ersten Kreuzzug das erste große europäische Pogrom stattgefunden hatte.

Darum übergab Arnold I. im Jahr 1146 die Wolkenburg der jüdischen Bevölkerung bis zum Abzug der Kreuzfahrer in den Orient im Mai 1147. Die Burg war 1118 erbaut worden und galt als stärkste Festung des Erzstifts. Nach Abzug der erzbischöflichen Besatzung konnten sich die Juden dort selbst erfolgreich gegen Übergriffe der gewaltbereiten Kreuzfahrer verteidigen. Der Erzbischof erhielt als Hypothek den gesamten Besitz der Juden in Köln, auch die Synagoge. Damit waren Besitz und Synagoge als temporäres Kircheneigentum unter der Strafe der Exkommunikation vor Plünderungen und Zerstörung etwas geschützt.

Die Veranstaltung findet in der Gedenkstätte “Landjuden an der Sieg”, Bergstraße 9, 51570 Windeck-Rosbach, statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

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