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Keine Chance für Windhagen in Malberg

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Foto: SV Windhagen/Höller

Windhagen – Das Spiel auf dem Malberger Kunstrasen an der Grenze des Kreises Altenkirchen war für den SV Windhagen nach dem Heimspielsieg gegen den Tabellenzweiten Morbach im Abstiegskampf ein 6 Punkte-Spiel. Mit einem Auswärtssieg hätte die Mannschaft die Abstiegsränge in der Rheinlandliga mit Blick nach oben verlassen können. “Hätte, hätte….”. Aber alles kam anders: Für die Mannschaft gab es eine schmerzliche Niederlage, die dem Spielverlauf nach mehr als unnötig war und durch individuelle Fehler zustande kam.

Der SV Windhagen begann offensiv und erspielte sich in der ersten halben Stunde eine leichte Feldüberlegenheit. Flanken von Adrian Glos und Fabio Ferreira-Böcker, die ihre Gegenspieler ein ums andere Mal über die Außenbahn in Verlegenheit brachten, führten jedoch nicht zu Torerfolgen.

In der 17. Minute traf Pawel Klos mit einem fulminanten Schuss aus 16 m nur den Außenpfosten des Malberger Gehäuses. Christopher Alt vergab eine weitere gute Einschusschance im Strafraum.

In der 34. Minute verhielt sich die Eintracht in höchstem Maße sträflich nachlässig. Bei einem sehenswerten, aber erfolglosen Angriff vergaß Windhagen die Absicherung in der eigenen Hälfte, sodass  Malberg nach einem klassischen Konter durch Tim Pfeiffer 1:0 in Führung ging.

Nur zwei Minuten später fiel nach einer Ecke das 2:0 durch Simon Weinlich. Im Strafraum griffen die Windhagener Spieler nicht konsequent genug an und Weinlich brauchte aus kurzer Distanz den Ball nur über die Linie ins Tor zu stochern. Mit diesem unerwarteten Rückstand ging es in die Halbzeit.

In der 2. Halbzeit ließ Malberg nichts anbrennen und kontrollierte die Partie. Windhagen bemühte sich im Spiel nach vorn. Es kamen dabei aber nur wenig gute Spielzüge heraus. Immer wieder schlichen sich unnötige Fehlpässe im Zuspiel ein und es mangelte insgesamt am Willen, die Partie noch zu drehen.

Die Gastgeber setzten den Windhagener Angriffen eine kampfstarke Leistung entgegen und setzten offensiv auch immer wieder Nadelstiche. Torwart Thomas Kosiolek verhinderte in höchster Not einen möglichen Treffer. Auch die Hereinnahme von Johannes Rahn (63.) der wegen eines Tischtennisspiels in Mainz erst spät nach Malberg anreisen konnte, führte zu keiner Resultats-Verbesserung.

In der 81. Minute erhöhte Malberg nach einem erneuten schludrigen Pass der Eintracht durch Gabriel Müller auf 3:0 und nur drei Minuten später fiel durch Dennis Penk das 4:0.

Fazit: Der SV Windhagen hat unnötig das Spiel hergegeben und den Gegner durch katastrophale Fehler aufgebaut. So wurden im Abstiegskampf dringend notwendige Punkte verschenkt.

Nun muss sich im Lokalderby gegen Linz am Sonntag, 14.4. um 15.30 Uhr im Stadion Windhagen wieder eine siegeswillige Windhagener Elft präsentieren, um sich tabellenmäßig zu verbessern.

(34. 1:0 Tim Pfeiffer; 43. 2:0 Simon Weinlich; 81. 3:0 Gabriel Müller; 84. Dennis Penk.)

E.H.

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TV Eiche-Tanzpaar: Sieg, Aufstieg, Silberrang

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Manfred und Katrin Schmickler | Foto: TV Eiche

Bad Honnef – Erfolgreiche TV Eiche-Tänzer! Manfred und Katrin Schmickler haben am letzten Wochenende in Aachen beim „Tanzen im Dreiländereck“ nicht nur alle Tänze in der Sen-III-B-Klasse gewonnen, sondern auch gleich bei ihrem ersten Turnier in der höheren Klasse Sen-III-A nach 5 Tänzen den 2. Platz belegt.

 

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„Sehr schwierig“: Bayern Präsident denkt, es wird schwer, Leroy Sané diesen Sommer zu verpflichten

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Schon seit Wochen hält sich das Gerücht, dass der FC Bayern München am ehemaligen Schalker Leroy Sané interessiert sind. Der junge Deutsche spielt aktuell bei Manchester City und hat in den vergangenen beiden Premier League Saisons überzeugt. Trotzdem soll er nicht glücklich in England sein, da City Trainer Pep Guardiola ihn häufig nicht in der Startelf des englischen Meisters aufstellt. Für Bayern wäre er ein idealer Ersatz, da die Altstars Arjen Robben und Franck Ribery den deutschen Serienmeister diesen Sommer verlassen. Kürzlich äußerten sich auch die Clubverantwortlichen zu den Spekulationen um Sané und gaben an, dass es sehr schwierig werde, den Flügelflitzer diesen Sommer zu verpflichten.

Die Bayern wollen und müssen, trotz des erneuten Doublegewinns ihren Kader verjüngen. Viele Stützen der letzten Jahre sind inzwischen über ihren Zenit hinaus und konnten besonders in den wichtigen Spielen der Champions League nicht an ihre Leistungen aus den letzten Jahren anknüpfen. So stand früh fest, dass beide alternde Flügelspieler sich im Sommer einen neuen Club suchen können. Neben Robben und Ribery wird auch der Außenverteidiger Rafinha den Club verlassen. Ob der kolumbianische Superstar James Rodriguez nächste Saison an der Isar spielt, ist auch sehr fraglich.

Mit Lucas Hernandez haben die Bayern schon früh einen großen Transfer getätigt. Im März wurde der französische Verteidiger von Atletico Madrid verpflichtet. Durch die 80 Millionen Euro Ablöse liegt der FCB aktuell in Sachen Transferausgaben ganz weit oben. Rafinha ist durch diesen Rekordtransfer mehr adäquat ersetzt. In der Offensive sind die Bayern, die für ihre Ansprüche, in allen Wettbewerben gewinnen zu wollen, einen tiefen Kader brauchen, noch etwas dünn besetzt. Lediglich Thomas Müller, Serge Gnabry, Kingsley Coman und Robert Lewandowski stehen als namhafte Offensivkräfte unter Vertrag. Leroy Sané würde also exakt auf das Profil passen, das die Münchner suchen. Als junger aber schon erfahrener Spieler, der die Offensive beleben kann, wäre er die ideale Verpflichtung. Allerdings hat der Flügelspieler noch ein Jahr Vertrag in England und würde den Bayern einiges kosten. Da sein Marktwert bei 100 Millionen Euro liegt und City wohl eine Summe in dieser Größenordnung von den Bayern erwartet, gab Uli Hoeneß kürzlich bekannt, dass es sehr schwierig werde, Sané an die Isar zu lotsen.

Es ist auch nicht bekannt, ob der junge Cityspieler überhaupt zurück in die Bundesliga wechseln möchte. Nach seinem Abschied von Schalke im Sommer 2016 hat er sich prächtig entwickelt. Schon in der ersten Saison ließ er sein Talent aufblitzen. 2017-2018 wurde er dank seiner 10 Tore und 15 Vorlagen zum besten Jungprofi der Premier League gewählt. Auch in der abgelaufenen Saison kam er auf 10 Tore und 11 Assists.

All diese Faktoren und die Aussagen der Bayernoffiziellen machen den Transfer mehr als schwierig. Der FCB müsste tiefer in die Tasche greifen, als jemals zuvor und gleichzeitig darauf hoffen, dass sich Leroy Sané mit einem Wechsel in die Bundesliga anfreundet.

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LVB: Tolle Platzierungen und Vereinsrekorde

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(v.l.) Johanna Breitkopf, Nina Auras und Maja Koch | Foto: LVB

Bad Honnef – Ein fünfköpfiges Athletenteam des LV Bad Honnef machte sich am Samstag Vormittag auf zum Schülersportfest im Troisdorfer Aggerstadion und sollte später mit einigen vorzeigbaren Erfolgen im Gepäck nach Hause kommen.

Das erste Highlight setzte Johanna Breitkopf in der Altersklasse W10. Eine Woche zuvor in Siegburg hatte sie sich in 8,39 Sekunden bereits Platz zwei über die 50m-Strecke ersprintet. Nun legte sie noch einen drauf und überquerte bereits in 8,22 Sekunden die Ziellinie.

Ihre gleichaltrige Teamkameradin Maja Koch nahm gleich an vier Einzeldisziplinen teil. Besonders stach dabei ihr Ballwurf hervor. Mit 24,50m erreichte sie Platz 5. Die Trainer lobten ihre positive Entwicklung: „Wenn man bedenkt, dass Maja vorletztes Jahr noch Sorge hatte sich das goldene Sportabzeichen mit ihren schlechten Wurfweiten zu verbasteln und heute zu den Top 5 – Werferinnen ihres Jahrgangs gehört, ist das schon ein Ausrufezeichen.“

Ebenfalls in der Altersklasse W10 bewies Nina Auras, dass sich ihr beständiges Training auszahlt. Anders als noch zu Beginn des Jahres, gehören 8-Sek.-Zeiten im Sprint und 3m-Sprünge im Weitsprung nun zu ihrem Standardrepertoire, weshalb sie auch fester Bestandteil der LVB-Sprintstaffel mit Johanna und Maja ist.

Eben jene U12-Staffel trat an diesem Tag im Mixed-Rennen an. Da ihre eigentliche Teamkameradin an diesem Tag verhindert war, holten sich die drei mit Gabriel Spies einen schnellen Jungen ins Team. Gabriel verstand es perfekt sich in das bestehende Team einzufügen und zusammen mit den Mädels eine fehlerlose und läuferisch starke Performance abzuliefern, die das Quartett auf Platz zwei des Siegertreppchens brachte.

Zuvor hatte Gabriel mit 27,00m schon den Finaldurchgang im Ballwurf erreicht.

In der Altersklasse M11 sollte es ein besonders erfolgreicher Tag für Nils Kneilmann werden: zwei Disziplinen, zwei Podestplätze, einen Vereinsrekord. Im Detail hieß das 33,00m im Ballwurf, welche ihm Platz drei bescherten.

Beim 800m-Lauf wurde es dann besonders spannend. In einem breiten Teilnehmerfeld hieß es, gerade beim Start, Durchsetzungsvermögen zu zeigen. Nach rund 150 Metern sah es zunächst gar nicht gut aus. Das Feld ging den Lauf ziemlich schnell an und Nils war für kurze Zeit sogar an letzter Stelle, was er aber nicht lange auf sich sitzen ließ und noch in der ersten Runde begann das Feld von hinten aufzuräumen.

Das war leichter gesagt als getan, denn immer wieder außen an den Konkurrenten vorbeilaufen zu müssen, kostete selbstverständlich Kraft. Angefeuert von seinen Teamkameraden, Familie und Trainer legte er dann jedoch eine phänomenale zweite Runde und einen ganz starken Schlussspurt hin. Mit 2:53,89 Minuten schaffte er es nicht nur tatsächlich noch auf Platz zwei, sondern knackte auch noch einen sieben Jahre alten Vereinsrekord aus seiner Altersklasse. (SeS)

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Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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