Bad Honnef. Die KG Löstige Geselle blickte bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein aktives Geschäftsjahr zurück. Gleichzeitig machte der Vorstand deutlich, dass die Gewinnung neuer aktiver Mitglieder zur größten Herausforderung des Vereins geworden ist. Während die Mitgliederzahl stagniert, steigt der Anteil der inaktiven Mitglieder.
Trotz dieser Entwicklung war die Gesellschaft im vergangenen Jahr vielfältig engagiert. Die Reihe „Zeughaus-Kleinkunst hautnah“ lockte erneut zahlreiche Besucher ins vereinseigene Zeughaus. Ein besonderer Erfolg war die Premiere des Bad Honnefer Kleinkunstpreises. 14 Künstlerinnen und Künstler traten an, die vier Veranstaltungen waren mit insgesamt rund 350 Gästen ausverkauft.
Höhepunkt des Jahres war die Feier zum 80-jährigen Bestehen der Gesellschaft am 6. Februar 2026 im Saal Kaiser. Zahlreiche Karnevalsvereine, Tollitäten und Vertreter aus Politik und Brauchtum gratulierten der Jubelgesellschaft. In einem Rückblick wurde an die Gründung im Jahr 1946 erinnert, als sich nach dem Zweiten Weltkrieg aus einem Treffen der Kolpingfamilie die „Löstigen Gesellen“ entwickelten.
Neben dem Karneval engagiert sich die Gesellschaft weiterhin kulturell und sozial. Dazu gehören die Kleinkunstveranstaltungen im Zeughaus, die traditionelle Sitzung auf Hohenhonnef sowie die Pflege internationaler Kontakte zur Partnerstadt Berck-sur-Mer.
Für die Zukunft bleibt die Gewinnung neuer engagierter Mitglieder eine zentrale Aufgabe. Gleichzeitig zeigt das vergangene Geschäftsjahr, dass die KG Löstige Geselle auch 80 Jahre nach ihrer Gründung ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Bad Honnef ist.
Neu in den Vorstand wurde auf der Mitgliederversammlung Anfang Juni Luisa Oberhäuser gewählt. Ihre Vorgängerin Sabine Ried trat nicht erneut zur Wahl an. Ebenfalls stellte sich Kassierer Detlef Kapuczenski nicht erneut zur Wahl. Bis eine Nachfolge gefunden ist, führt er die Tätigkeit weiter aus.









