Königswinter. Beim 12. Speed-Debating im Schulzentrum Oberpleis tauschten sich mehr als 50 Schülerinnen und Schüler mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft aus. Das Format soll 2027 fortgesetzt werden.
Wie sehen Jugendliche ihre Stadt? Was wünschen sie sich von Politik und Verwaltung? Beim 12. Speed-Debating der Stadt Königswinter konnten mehr als 50 Schülerinnen und Schüler am Dienstag, 13. Oktober, ihre Fragen und Anliegen direkt mit Vertretern aus unterschiedlichen Bereichen diskutieren.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Kinder- und Jugendbeteiligung in der Aula des Schulzentrums Oberpleis statt. An 20 Gesprächstischen trafen die Jugendlichen auf Fachleute aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Vereinen und weiteren gesellschaftlichen Bereichen.
Zu den Gesprächspartnern gehörte auch Bürgermeisterin Heike Jüngling. Darüber hinaus beteiligten sich unter anderem Vertreter des TuS Oberpleis, der HSG Siebengebirge-Thomasberg, des Stadtjugendrings Königswinter, der Katholischen Jugendagentur, der Polizei, der Agentur für Arbeit und des öffentlichen Nahverkehrs. Auch Mitarbeitende der Stadtverwaltung und ein Vertreter des General-Anzeigers waren dabei.
Vier Minuten für ein Gespräch
Das Konzept des Speed-Debatings setzt auf kurze, direkte Begegnungen. Die Schülerinnen und Schüler wechselten paarweise in einem festgelegten Rhythmus von Tisch zu Tisch. Für jedes Gespräch standen etwa vier Minuten zur Verfügung. So konnten sie unterschiedliche Themen ansprechen und mit den jeweiligen Experten diskutieren.
Nach Angaben der Stadt ermöglichte das Format einen lebhaften Austausch. Die Jugendlichen erhielten Einblicke in kommunale Zusammenhänge, während die Gesprächspartner ihre Perspektiven und Interessen unmittelbar kennenlernen konnten.
Fortsetzung für 2027 geplant
Die Bilanz fiel positiv aus. Sowohl die Jugendlichen als auch die Lehrkräfte und Experten bewerteten die Gespräche als interessant und bereichernd. Besonders hervorgehoben wurde der Austausch auf Augenhöhe. Einige Beteiligte wünschten sich sogar, dass das Speed-Debating mehrmals im Jahr stattfinden sollte.
Jugendpfleger Stefan Schmied vom Servicebereich Förderung von jungen Menschen und Familien dankte den Schulen für die Zusammenarbeit und Vorbereitung sowie den Jugendlichen für ihre engagierte Teilnahme. Auch den Experten sprach er seinen Dank für die offenen Gespräche aus.
„Das Speed-Debating als Format hat sich in Königswinter im Rahmen der Kinder- und Jugendbeteiligung etabliert“, erklärte Schmied. Eine Fortsetzung sei für 2027 geplant.
Auch Bürgermeisterin Heike Jüngling, die selbst an einem Gesprächstisch saß, unterstrich die Bedeutung des Formats. Der direkte Austausch helfe dabei, die Anliegen junger Menschen ernst zu nehmen und das gegenseitige Verständnis für unterschiedliche Themen zu stärken.
Quelle: Stadt Königswinter (Pressemeldung, redaktionell bearbeitet)









