Vernetzen

Rhein-Sieg/Bonn

Kreis will ÖPNV und Fahrrad miteinander verknüpfen!

Beitrag

| am

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Der Rhein-Sieg-Kreis setzt auf Mobilstationen und Fahrradverleihsysteme. Umweltschonender Verkehr ist in aller Munde. Ein Beitrag dazu kann die Verknüpfung der Verkehrsträger sein, also Bus und Bahn mit Fahrrad oder E-Bike verbinden. Carsharing, Bikesharing, ausreichende und gesicherte Fahrradabstellmöglichkeiten oder auch Park-and-ride-Plätze gehören mit zu einem umfassenden Angebot. Ziel: Kundinnen und Kunden können die “letzte Meile” zum Ankunftsort problemlos bewältigen, nachdem sie Bus oder Bahn gefahren sind.

“Die Kundinnen und Kunden sollen noch mehr Möglichkeiten erhalten, ihre individuellen Wege im Alltag problemlos mit den verschiedenen Mobilitätsangeboten Bus, Bahn, Fahrrad, E-Bike zurückzulegen. Wenn größere beziehungsweise verlässliche und interessante Systeme bereitstehen, stärkt das die Attraktivität des ÖPNV”, zeigt sich Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referats für Wirtschaftsförderung und strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises, überzeugt.

Die Mitglieder des Ausschusses für Planung und Verkehr des Rhein-Sieg-Kreises betrauten die Kreisverwaltung jetzt mit der Aufgabe, hierfür ein Konzept zu entwickeln. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden wird überlegt, welches Angebot an welcher Stelle passt und wie die Verkehrsträger optimal verbunden werden können. Damit es mit der Finanzierung klappt, sollen auch Fördergelder ausgelotet werden. Ein wichtiger Kooperationspartner ist der Nahverkehr Rheinland (NVR), da er Fördergelder koordiniert.

“Wichtig ist den Kundinnen und Kunden ein einheitlicher Zugang zu allen angebotenen Verkehrsmitteln, also Bus, Bahn, Fahrrad oder auch Leihfahrzeug, zum Beispiel mit der Kundenkarte des VRS. Die Mobilstationen müssen gut beschildert und einfach erkennbar sein”, betonte Holger Fritsch vom NVR, der im Ausschuss die Ergebnisse des NVR-Gutachtens zu Mobilstationen vorstellte.

Mit Blick auf den erfolgreichen Start des Fahrradverleihsystems der SWBV in Bonn sowie der RVK im linksrheinischen Kreisgebiet ist jetzt geplant, ein solches auch im Rhein-Sieg-Kreis umzusetzen.

“Damit der Fahrradverleih gut funktioniert, sollte an einer Lösung für ein einheitliches sowie stadt- und gemeindegrenzenübergreifendes System gearbeitet werden”, fasste Dr. André Berbuir vom Fachbereich Verkehr und Mobilität die Vorgaben für das Fahrradverleihsystem im Rhein-Sieg-Kreis zusammen.

Einen Kommentar verfassen

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Rhein-Sieg/Bonn

16-Jährige vermisst

Beitrag

| am

Foto: Polizei

Rhein-Sieg/Bonn – Die Bonner Polizei sucht nach der 16-jährigen Fabienne F. aus Bornheim. Die Vermisste wurde zuletzt am Samstag, den 14.09.2019 gegen 08:30 Uhr an ihrer Wohnanschrift in einer Jugendhilfeeinrichtung gesehen.

Von der Polizei eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos. Die Vermisste, die bereits mehrfach nicht zurück in die Einrichtung kam, soll Kontakte in Baden-Württemberg haben. Auch dort konnte sie aber bislang nicht angetroffen werden. Derzeit liegen keine Anhaltspunkte für den aktuellen Aufenthaltsort oder mögliche weitere Anlaufadressen der 16-Jährigen vor. Daher bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.

Fabienne F. wird wie folgend beschrieben:

  • 1,75 m groß
  • schlanke Statur
  • helle Hautfarbe
  • braun-blonde, mittellange Haare
  • Bekleidung unbekannt

Wer die Vermisste gesehen hat oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 15-0 oder dem Notruf 110 bei der Polizei zu melden.

Weiterlesen

Rhein-Sieg/Bonn

Westig fordert kontrollierten Wolfsbestand

Beitrag

| am

Rhein-Sieg-Kreis – Nach dem Wolfsriss in Much, bei dem ein Mutterschaf der vom Aussterben bedrohten Skudden  getötet wurde, sieht die FDP im Rhein-Sieg-Kreis Handlungsbedarf. Nicole Westig, Bundestagsabgeordnete und FDP-Kreisvorsitzende: “Derzeit kann sich der Wolf unkontrolliert vermehren. Dadurch entstehen große Schäden an den übrigen Wildbeständen und in der Weidetierhaltung. Wir Freien Demokraten fordern, dass Wölfe wie andere Wildtierarten auch im Bestand kontrolliert werden müssen.”

Jäger sollten für die Bestandsregulierung zuständig sein, sie seien im Umgang mit Wildtieren und Jagdwaffen fachkundig ausgebildet. Laut Westig könne eine Bestandsregulierung nur durch Bejagung in Verbindung mit Präventionsmaßnahmen helfen, “die Probleme mit dem größten wilden Raubtier in unserem Land zu lösen”.

Gesetzentwurf der FDP-Bundestagsfraktion.

Weiterlesen

Rhein-Sieg/Bonn

Arbeitgeber wollen Arbeitsverträge ändern – „Drückerei bei Lohn und Urlaub“

Online-Check für Reinigungskräfte im Rhein-Sieg-Kreis

Beitrag

| am

Rhein-Sieg-Kreis – Das Votum von Reinigungskräften aus dem Rhein-Sieg-Kreis ist gefragt: Die2.700 Gebäudereinigerinnen und Glasreiniger sollen bei einer bundesweiten Online-Umfrage mitmachen. „Ziel ist es, das Ausmaß von Lohndrückerei und Urlaubskürzung zu ermitteln. In der Branche geht es nämlich gerade hoch her: Viele Reinigungskräfte werdenregelrecht dazu gedrängt, geänderte Arbeitsverträge zu unterschreiben“, sagt Mehmet
Perisan von der IG BAU Köln-Bonn.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft hat die Umfrage gestartet, um „schwarze Schafe unter den Arbeitgebern gezielt zu orten“. Davon gebe es nämlich Tag für Tag mehr: Seit der Kündigung des Rahmentarifvertrages für das Gebäudereiniger-Handwerk durch die Arbeitgeber scheuten viele Unternehmen nicht davor zurück, ihren Beschäftigten die Arbeitsbedingungen neu zu diktieren.

„Die Reinigungskräfte bekommen deutlich weniger Lohn – schon dadurch, dass ihnen die Zuschläge bei Überstunden oder für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen teilweise komplett gestrichen werden. Und sie werden mit einem Minimum an Urlaubstagen abgespeist“,

sagt der Vorsitzende des IG BAU-Bezirks Köln-Bonn. Die Frage, die Mehmet Perisan dabei auf den Nägeln brennt: „Wie schlimm ist die Situation im Rhein-Sieg-Kreis?“ Er appelliert daher an die Reinigungskräfte, beim Online- Check zur Arbeit in der Gebäudereinigung mitzumachen: www.sauberkeit-brauchtzeit. de/umfrage.

Gleichzeitig warnt die IG BAU heimische Reinigungskräfte davor, sich auf Änderungen im Arbeitsvertrag einzulassen. „Denn wer im Juli schon in der Branche gearbeitet hat, für den gelten die alten Bedingungen genau so auch weiter – von Zuschlägen für Überstunden und bei schwerer Arbeit bis zum Urlaub“, klärt Perisan auf. Der von den Arbeitgebern
gekündigte Rahmentarifvertrag sei nämlich allgemeinverbindlich gewesen und wirke deshalb nach.

Zudem setze die IG BAU alles daran, bei der nächsten Tarifverhandlungsrunde am 30. September den Arbeitgebern noch einmal deutlich zumachen, dass Sauberkeit ihren Preis habe. „Und dass man Tricksereien mit Arbeitsverträgen nicht macht – schon gar nicht bei Menschen, die ohnehin hart für ihr Geld arbeiten müssen“, so der IG BAU Bezirksvorsitzende.

Weiterlesen

Wetter in Bad Honnef

Stellenanzeige

hautnah-Kleinkunstkeller

Sommerpause6. September 2019
Viel Vergnügen

 

Physiotherapie in Bad Honnef

Anzeigen wimmeroth_logo

Refugees

Bürgerforum

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Oft angeklickt