Bad Honnef/Rhein-Sieg-Kreis. Am Donnerstag, 12. März 2026, wird es um Punkt 11:00 Uhr laut: Im gesamten Gebiet des Rhein-Sieg-Kreis heulen im Rahmen des landesweiten Warntages die Sirenen. Ziel der Übung ist es, die Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.
Nach Angaben der Kreisverwaltung werden nahezu 370 Sirenen im Kreisgebiet ausgelöst. Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen, gleichbleibenden Ton zur Entwarnung. Es folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton – das eigentliche Signal für Warnung. Den Abschluss bildet erneut ein einminütiger Dauerton zur Entwarnung.
Was bedeutet das Warnsignal?
Im Ernstfall – etwa bei Großbränden, Gefahrstoffunfällen oder anderen Gefahrenlagen – gilt beim Sirenensignal „Warnung“:
- Geschlossene Räume aufsuchen
- Fenster und Türen schließen
- Radio einschalten und auf Durchsagen achten
- Nachbarn informieren
- Auf Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten
- Die Notrufnummern 110 und 112 nur bei tatsächlichen Notfällen wählen
Wichtig: Am 12. März handelt es sich ausschließlich um einen Probealarm. Schutzmaßnahmen sind daher nicht erforderlich.
Radio-Durchsage wird getestet
Im Rahmen der Übung wird auch eine Live-Durchsage der Kreisverwaltung in das laufende Programm von Radio Bonn/Rhein-Sieg geschaltet. Der Sender ist je nach Empfangsort auf 91,2 / 94,2 / 97,8 / 99,9 / 104,2 oder 107,9 MHz zu hören.
Warn-App NINA und Cell Broadcast
Zusätzlich werden digitale Warnmittel getestet. Die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) sendet eine Probewarnmeldung an alle Nutzerinnen und Nutzer im betroffenen Gebiet.
Darüber hinaus wird auch das sogenannte Cell Broadcast-System ausgelöst. Dabei erhalten Mobiltelefone automatisch eine Warnnachricht – ganz ohne vorherige Installation einer App oder Anmeldung für einen Dienst.
Vorsorge im Fokus
Der landesweite Warntag stellt in diesem Jahr besonders das Thema „Vorsorge“ in den Mittelpunkt. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass jede Bürgerin und jeder Bürger angehalten ist, sich auf mögliche Krisensituationen vorzubereiten. Informationen zu persönlicher Notfallvorsorge und Verhaltensempfehlungen sind auf der Internetseite des Rhein-Sieg-Kreises abrufbar.
Mit dem Warntag sollen nicht nur technische Abläufe überprüft, sondern auch das Bewusstsein für Warnsignale geschärft werden – damit im Ernstfall jeder weiß, was zu tun ist.














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