Bonn/Rhein-Sieg. Die Zahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidium Bonn ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Wie Frank Hoever, Polizeipräsident, und René Distelrath, Leiter der Direktion Verkehr, bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik 2025 mitteilten, wurden 2025 insgesamt 2,5 Prozent mehr Unfälle registriert als im Jahr zuvor.
Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums umfasst neben der Bundesstadt Bonn auch acht Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis, darunter auch Bad Honnef und Königswinter.
Der überwiegende Teil der Unfälle endete mit Sachschäden. Rund 87,5 Prozent der registrierten Verkehrsunfälle führten nicht zu Personenschäden. In 12,5 Prozent der Fälle wurden jedoch Menschen verletzt oder getötet.
Besonders tragisch: Im Jahr 2025 verloren dreizehn Menschen bei Verkehrsunfällen im Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei ihr Leben. Im Jahr zuvor waren es zehn Todesopfer gewesen.
Insgesamt stieg die Zahl der verunglückten Verkehrsteilnehmer um 5,8 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der Schwerverletzten um 5,5 Prozent zurück.
Die Statistik zeigt außerdem Veränderungen bei den einzelnen Gruppen von Verkehrsteilnehmern. So nahm die Zahl der verunglückten Radfahrer und Nutzer von Pedelecs leicht um 1,7 Prozent zu. Deutlich stärker fiel der Anstieg bei motorisierten Zweirädern aus: Hier registrierte die Polizei ein Plus von 11,2 Prozent. Besonders stark gestiegen ist die Zahl der verunglückten Nutzer von E-Scootern, die um 37,2 Prozent zunahm. Leicht rückläufig war hingegen die Zahl der verunglückten Fußgänger, sie sank um 0,9 Prozent.
Polizeipräsident Hoever betonte bei der Vorstellung der Statistik, dass sich Unfallzahlen nur begrenzt durch polizeiliche Maßnahmen beeinflussen lassen. „Wichtig ist mir deshalb nochmals deutlich zu machen, dass gegenseitige Rücksichtnahme und ständige Vorsicht oberstes Gebot für die Teilnahme am Straßenverkehr sein sollte“, sagte er. Wer aufmerksam fahre, sich an Verkehrsregeln halte und auf andere Verkehrsteilnehmer achte, leiste einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit.
Die Polizei kündigte an, ihre Maßnahmen zur Verkehrssicherheitsarbeit auch weiterhin fortzusetzen und besonders gefährdete Verkehrsteilnehmergruppen im Blick zu behalten.











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