Bad Honnef. Die Sicherheit auf Bad Honnefs Gehwegen beschäftigt offenbar viele Bürgerinnen und Bürger. Das wurde nach Angaben von Volt am Samstag bei einem Informationsstand in der Fußgängerzone deutlich. Laut einer Pressemitteilung der Partei gehörten insbesondere unebene Bürgersteige und die damit verbundenen Gefahren für ältere Menschen zu den am häufigsten angesprochenen Themen.
Besonders eindrücklich sei die Schilderung eines Volt-Mitglieds gewesen, das als Ersthelfer in den vergangenen drei Jahren fünf ältere Menschen versorgt habe, die auf Bad Honnefer Bürgersteigen schwer gestürzt waren. Die Verletzten seien entweder von ihm selbst ins Krankenhaus gebracht oder dem Rettungsdienst übergeben worden, heißt es in der Pressemitteilung. Die geschilderten Vorfälle unterstreichen nach Ansicht der Partei den dringenden Handlungsbedarf bei der Instandsetzung und barrierearmen Gestaltung öffentlicher Wege.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen habe es am Informationsstand zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern gegeben, teilte Volt mit. Dabei seien neben dem Zustand der Gehwege weitere Themen zur Sprache gekommen, die viele Menschen in Bad Honnef bewegen.
Dazu zählen nach Angaben der Partei die seit Jahren diskutierten Bauprojekte in der Innenstadt, insbesondere die Entwicklungen rund um den Saynschen Hof sowie das Areal Post/Rewe. Auch der langjährige Leerstand des ehemaligen Katholisch-Sozialen Instituts sei mehrfach angesprochen worden.
Darüber hinaus hätten Bürgerinnen und Bürger die defekte öffentliche Toilette auf der Insel Grafenwerth sowie das Fehlen einer öffentlichen Toilette in der Innenstadt kritisiert. Ebenfalls diskutiert worden sei das geplante Parkhaus am neuen Bahnhof. Nach Einschätzung mehrerer Gesprächspartner könnte dessen Hauptnutzen darin bestehen, Pendlerinnen und Pendler aus dem Umland zum Umstieg auf die Stadtbahnlinie 66 zu bewegen.









