Nachtragshaushalt 2013 – Gewerbesteuer soll steigen

0

Bad Honnef | Die Stadt Bad Honnef hat für die Haushaltsjahre 2012/2013 im Juni 2012 einen Doppelhaushalt beschlossen. 

Aufgrund bisher nicht veranschlagter Investitionen und verschiedener Entwicklungen im konsumtiven Bereich ergibt sich gemäß § 81 Abs. 2 Nr. 3 GO NRW die Pflicht zum Erlass eines Nachtragshaushaltsplanes.

Aufgrund der aktuellen Haushaltsentwicklung erhöht sich der Jahresfehlbedarf von ursprünglich 4.100.786 € um 627.396 € auf 4.728.182 €. Die Verschlechterung des Jahresfehlbedarfes führt zu einer entsprechenden Verringerung des Eigenkapitals bzw. Erhöhung der Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage.

Im Finanzplan verschlechtern sich die liquiden Mittel von -3.796.802 € um 653.191 € auf -4.449.993 €.

Die Veranschlagung der bisher nicht berücksichtigten Investitionen bzw. Nachfinanzierung bereits laufender Maßnahmen führt zu einer Erhöhung des Kreditvolumens von bisher 1.344.269 € um 93.531 € auf 1.437.800 €.
Dennoch ist eine Unterschreitung der Nettoneuverschuldung für den gesamten Finanzplanungszeitraum zu verzeichnen. Hierdurch wird die Verschuldung weiter abgebaut.

Zur Reduzierung des Fehlbedarfs schlägt die Verwaltung vor, die Hebesätze der Grundsteuer B und der Gewerbesteuer anzuheben.

Die Fortschreibung der aufgrund der Steuerhebesatzerhöhungen resultierenden Verbesserungen auf den 10-Jahres-Zeitraum des pflichtigen Haushaltssicherungskonzeptes bis 2021 ergibt einen vorzeitigen strukturellen Haushaltsausgleich im Haushaltsjahr 2017. (CP)

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein