Rhöndorf. Das Nell-Breuning-Berufskolleg und das angeschlossene Internat Haus Rheinfrieden fordern, die bereits zugesagte Barrierefreiheit des Bahnhofs Rhöndorf nun umzusetzen. Trotz bereitgestellter Fördermittel werde die Barrierefreiheit im aktuellen Projekt nicht realisiert, kritisiert die Einrichtung.
Für die Schülerinnen des Berufskollegs und die Bewohnerinnen des Internats habe das unmittelbare Folgen. Insbesondere für junge Menschen mit Beeinträchtigungen sei die Nutzung des Bahnhofs derzeit erheblich erschwert. Das Pendeln aus umliegenden Städten, die nicht an die Bahnlinie 66 angebunden sind, sei dadurch nur mit erheblichem Aufwand möglich.
Die Einrichtung verweist darauf, dass ein barrierefreier Zugang zum öffentlichen Nahverkehr eine wesentliche Voraussetzung für selbstbestimmte Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe sei. Von der Verbesserung würden aus ihrer Sicht nicht nur die eigenen Schülerinnen und Internatsbewohnerinnen profitieren, sondern auch andere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Die derzeitige Streckensperrung biete nach Auffassung des Nell-Breuning-Berufskollegs die Möglichkeit, die notwendigen Arbeiten am Bahnhof umzusetzen. Die vorhandenen Fördermittel für den barrierefreien Umbau müssten dafür eingesetzt werden.
Mit einer Unterschriftenaktion ruft das Berufskolleg nun dazu auf, sich für die „unverzügliche Erfüllung der Barrierefreiheit am Bahnhof Rhöndorf“ einzusetzen.











Sowas nennt man Partikularinteressen.
Abscheulicher Kommentar!
Ach Dieter…leg dich wieder hin.