Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenBad Honnef. Weggeworfene Flaschen, achtlos entsorgter Müll und Hundekot an Stellen, an denen er nichts zu suchen hat: Wo der öffentliche Raum verschmutzt wird, leidet nicht nur das Stadtbild. Auch die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität der Innenstadt für Besucher und Kunden können darunter leiden.
Sauberkeit ist deshalb auch ein Wirtschaftsfaktor. Wer sich in einer Stadt wohlfühlt, hält sich dort gerne auf. Das kommt dem Einzelhandel, der Gastronomie und anderen Betrieben zugute. Umso wichtiger ist es, dass Straßen, Plätze und Grünanlagen gepflegt sind.
In Bad Honnef gibt es dabei Nachholbedarf. Wolfgang Köhn, Leiter des Bau- und Betriebshofs, will die Situation verbessern. Dazu gehören auch neue Abfallbehälter, die in der City aufgestellt wurden. Doch selbst ein guter Plan kann nur dann nachhaltig wirken, wenn auch die Menschen mitmachen, die täglich in der Stadt unterwegs sind.
Manche Probleme ließen sich leicht vermeiden
Denn nicht jede Verschmutzung müsste überhaupt entstehen. Leere Flaschen beispielsweise müssen nicht einfach irgendwo zurückgelassen werden. Für Pfandflaschen gibt es im Handel Geld zurück. Wer sie dort abgibt, statt sie im öffentlichen Raum stehen zu lassen, handelt nicht nur wirtschaftlich, sondern hilft auch dabei, Straßen und Plätze sauber zu halten.
Besonders schwer nachvollziehbar wird es, wenn Hundekot direkt unter einem Abfallbehälter landet. Wer mit seinem Vierbeiner unterwegs ist, sollte eigentlich wissen, wofür die bereitgestellten Mülleimer gedacht sind. Die Hinterlassenschaften des Hundes gehören in eine Tüte und anschließend in den Abfallbehälter – nicht daneben und schon gar nicht darunter.
Sauberkeit beginnt beim eigenen Verhalten
Bello, Bella und Balu können schließlich nichts dafür, wenn ihre Hinterlassenschaften liegen bleiben. Verantwortlich sind Herrchen und Frauchen. Die Erwartung ist einfach: Wer einen Hund hält, übernimmt auch Verantwortung dafür, wo und wie dessen Hinterlassenschaften entsorgt werden.
Die Stadt kann reinigen, Abfallbehälter aufstellen und Maßnahmen gegen Verschmutzungen organisieren. Wolfgang Köhns Plan kann aber nur dauerhaft erfolgreich sein, wenn die Stadt und ihre Bürger an einem Strang ziehen.










