Bonn/Königswinter. Die Polizei hat am Dienstagabend (23. Juni) den Führerschein eines 35-jährigen Motorradfahrers sichergestellt. Nach Angaben der Polizei steht der Mann im Verdacht, sich auf der Bundesstraße 42 und der Autobahn 562 wie bei einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen verhalten zu haben.
Wie die Bonner Polizei mitteilt, fiel der Motorradfahrer gegen 20.30 Uhr einer Streifenwagenbesatzung der Wache Ramersdorf auf. Demnach soll er die Auffahrt „Grüner Weg“ zur B42 in Fahrtrichtung Bonn mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit befahren haben. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, verloren das Motorrad aufgrund dessen starker Beschleunigung jedoch zeitweise aus den Augen.
Nach Angaben der Polizei konnte der Fahrer erst auf der Zubringerspur zur A562 wieder eingeholt werden. Dort habe er das geltende Tempolimit erneut deutlich überschritten. Kurz vor der Ausfahrt „Rheinaue“ überholten die Einsatzkräfte das Motorrad und kontrollierten den Fahrer anschließend auf der Petra-Kelly-Allee.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft stellten die Beamten den Führerschein des Mannes sicher und untersagten ihm die Weiterfahrt. Gegen den 35-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.
Die Polizei weist darauf hin, dass seit einigen Jahren auch sogenannte „Alleinrennen“ strafbar sind. Dabei handelt es sich um Fälle, in denen Fahrzeugführer grob verkehrswidrig und rücksichtslos fahren, um eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Die weiteren Ermittlungen hat das Verkehrskommissariat 4 der Kölner Polizei übernommen.









