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Bad Honnef

Polizeipräsidentin bedankte sich bei Bad Honnefer und Königswinterer Bürgern

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Bad Honnef/Königswinter – Heute sprach die Bonner Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa neun couragierten Bürgerinnen und Bürgern Dank aus. Sie waren im vergangenen Jahr besonders aufmerksam und schauten nicht weg.

“Ihnen gebührt unser Dank, Respekt und unsere Anerkennung. Sie haben Gefahrenlagen schnell erkannt, retteten Menschenleben, alarmierten die Polizei oder trugen zur Festnahme bei. Solches Verhalten ist immer wünschenswert aber keinesfalls selbstverständlich, daher möchte ich Ihnen für Ihren Einsatz danken”, stellte Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa bei dem Empfang im Bonner Polizeipräsidium heraus.

Stellvertretend für die vielen Bürgerinnen und Bürger, die im vergangenen Jahr Anderen geholfen haben, überreichte die Behördenleiterin neun Bürgerinnen und Bürgern Dankesurkunden. Diese Personen stünden stellvertretend für die vielen Menschen, die sich für andere stark machen, nicht wegschauen und in Notsituationen eingreifen würden. Unter ihnen waren auch Bürger aus Bad Honnef und Königswinter.

So hielten vier Männer einen Mann davon ab, von einer Brücke zu springen. Ihnen fiel die Person auf dem Nachhauseweg auf, als sie in Bad Honnef über das Geländer der Brücke Rolandsecker Weg (B 42) kletterte und augenscheinlich in suizidaler Absicht hinunter springen wollte.

Sofort stoppten sie ihren Pkw. Während einer der Männer die Person in ein Gespräch verwickelte, näherte sich unbemerkt ein zweiter von hinten, ergriff den Suizidenten und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes fest.

In Königswinter-Ittenbach fiel einem 37-jährigen PKW-Fahrer ein augenscheinlich unter Alkoholeinwirkung stehender Autofahrer auf, der in Schlangenlinien fuhr. Der Zeuge informierte sofort über den Notruf 110 die Beamten der Leitstelle und folgte dem Wagen. So erhielt die Polizei den aktuellen Standort des verdächtigen Pkw, der zwischenzeitlich immer wieder in den Gegenverkehr schwenkte.

Ein 52-jähriger Autofahrer wurde ebenfalls auf das Geschehen aufmerksam, er schloss sich der Verfolgungsfahrt von Ittenbach nach Eudenbach an. Dort hielt der Wagen des “Verfolgten” kurz an. Ohne lange zu warten zog der 37-Jährige den Schlüssel ab, beide Zeugen hielten den alkoholisierten Fahrzeugführer bis zum Eintreffen der Polizei gemeinsam unter Kontrolle. Die Blutuntersuchung ergab einen Wert von 1,8 Promille, der 64-jährige Fahrer war absolut fahruntüchtig.

 

 

 

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