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Bad Honnef

Radfahrfans aufgepasst: Straßen.NRW unterstützt Engagement bei Bürgerradwegen

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Fahrradtour 2017 des TV Eiche | Foto: TV Eiche

Bad Honnef – Am besten funktioniert der Fortschritt, wenn sich Bürgerinnen und Bürger einmischen und selber engagieren. Wer für eine Verbesserung des Bad Honnefer Radwegenetzes ist, kann einiges bewirken. Denn: Nordrhein-Westfalen investiert auch in diesem Jahr wieder in den Bau von so genannten Bürgerradwegen. Allerdings ist Eigeninitiative gefragt. Auch Unternehmen aus der Heimat können profitieren.

Bisher liegen bereits Anträge für Radwege auf einer Länge von etwa 70 Kilometern vor. Dabei handelt es sich um Baumaßnahmen, die zwar auf der Prioritätenliste des Regionalrats stehen, sich zeitnah jedoch nicht ohne weiteres umsetzen lassen. Eigentlich. Denn gemeinsam mit den Bürgern vor Ort setzt sich Straßen.NRW für eine unbürokratische Lösung ein – und beteiligt sich an den Kosten. Das Land NRW hat dafür seit 2005 über 25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Bereits im Jahr 2005 hat die Landesregierung das Projekt Bürgerradwege ins Leben gerufen. Das Ziel: Schnell und verhältnismäßig unbürokratisch Radwege zu bauen. Dabei geht es in vielen Fällen um kleine, aber wichtige Ergänzungen im Netz, die zwar geplant sind, aber in absehbarer Zeit nicht gebaut würden. So entstehen meist Radwege auf einer Länge zwischen 300 Metern und zehn Kilometern.

Vorreiter war 2004 ein Pilotprojekt im Bereich der Regionalniederlassung Münsterland. “Wir waren es damals Leid, auf Bürgeranfragen antworten zu müssen: Tut mir Leid, das Projekt steht nicht im Radwegeplan”, erinnert sich Hubertus Ebbeskotte von Straßen.NRW. Daraus seien eine Idee und eine Frage an die Bürger vor Ort geboren: Wenn die öffentliche Hand im Wesentlichen die Materialkosten übernimmt, können die Bürger den Rest dann selbst? Ebbeskotte: “Ergebnis war eine Riesen-Aktion, an der etwa 300 Bürger beteiligt waren. Alle haben sich engagiert.” Anlieger spendeten Geld zur Finanzierung, lokale Bauunternehmen stellten Bagger und Material zur Verfügung, Anwohner ihren Grund und Boden und viele packten sogar selbst mit an.

Zwar können Bürgerradwege gegebenenfalls mit einem leicht reduzierten Standard gebaut und auf diese Weise kurzfristiger und kostengünstiger realisiert werden. Sie entsprechen dennoch dem aktuellen Stand der Technik und sämtlichen Sicherheitsanforderungen. Straßen.NRW beteiligt sich bei Projekten dieser Art sowohl mit fachlicher Unterstützung als auch mit derzeit 80.000 Euro pro Kilometer; von den Kreisen und Kommunen kommen Fördermittel, und auch die Versorgungsträger vor Ort sind beteiligt.

Bedingung für eine Landesförderung ist allerdings die Eigeninitiative vor Ort. “Oftmals handelt es sich dabei um Familien, denen die Sicherheit ihrer Kinder am Herzen liegt. Und schon ein kleines Teilstück, das möglicherweise eine Lücke schließt, kann ihr Leben verändern”, so Ebbeskotte. “Und dann ist da natürlich der soziale Aspekt: Menschen packen gemeinsam an, Nachbarn unterstützen sich gegenseitig.”

Seit dem Jahr 2005 sind gemeinsam mit Bürgern, mit Kommunen, Kreisen und Kooperationspartnern auf diesem Weg etwa 320 Kilometer Fahrradwege realisiert worden. Zum Ende des Jahres 2019 soll die Gesamtlänge auf mehr als 380 Kilometer ansteigen. Die Koordination und Beratung für die Umsetzung des Programms übernehmen die Regionalniederlassungen von Straßen.NRW. Interessierte Bürger finden die Kontaktdaten unter www.strassen.nrw.de .

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Bad Honnef

Nach Phantasialandbesuch folgte die Betreuertaufe

„Jugend für Blaulicht“ im Freibad

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Fotos: Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef

Bad Honnef – Unter dem Motto „Jugend für Blaulicht“ fand am vergangenen Wochenende das 1. Zeltlager der Jugendgruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG-Jugend), Jugendrotkreuz (JRK), Technisches Hilfswerk (THW-Jugend) und der Jugendfeuerwehr (JF) im Freibad Bad Honnef statt.

Aufgebaut wurde das Lager von den Jugendlichen am vergangenen Freitag. Nach einem anschließenden gemeinsamen Abendessen konnten sie im Wasser auspowern und den restlichen Abend dann am Lagerfeuer genießen.

Samstag stand ein Phantasialandbesuch auf dem Programm, am Abend die Betreuertaufe im Freibad – natürlich in voller Bekleidung. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntag hieß es “Zeltlager abbauen”. Das verlief ganz nach dem Motto „viele Hände schnelles Ende“. Danach drehten einige noch ein paar Ründchen im Schwimmbad.

Alle waren sich einig: Das Zeltlager war ein voller Erfolg. Wiederholung nicht ausgeschlossen. (P.W.)

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Bad Honnef

Wohlverdienter Ruhestand für Inge Ivan – Marie-José Püllen Ehrenvorsitzende

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Inge Ivan, Marita Weinberg | Fotos: TV Eiche

Bad Honnef – Freitag war der letzte Arbeitstag von Inge Ivan beim TV Eiche. Über 20 Jahre war sie das Gesicht der Geschäftsstelle. Nun geht sie in den wohlverdienten Ruhestand.

Am Samstag wurde sie von vielen langjährigen Begleitern verabschiedet. Vorstand, Präsidium, Abteilungsleiter, Übungsleiter, Kolleginnen und Kollegen kamen in die Geschäftsstelle, um Tschüss zu sagen.

Doch so ganz kann sich Inge Ivan noch nicht zurückziehen. So wird sie diesen Sommer  noch auf der Tennisanlage des TV Eiche anzutreffen sein, wo sie die Gastronomie des Clubhauses betreibt. Außerdem ist sie neues Mitglied im Präsidium des TV Eiche.

Mechthild Berger, Marie-José Püllen, Marita Weinberg

Mechthild Berger, Marie-José Püllen, Marita Weinberg (v.l.)

Doch nicht nur in der Geschäftsstelle gab es Abschiedsschmerz. Die langjährige Vorsitzende des TV Eiche, Marie-José Püllen, kandidierte nicht mehr für das Präsidium. Neben ihr zogen sich auch Vera Wattenbach und Hejo Hinsenkamp zurück.

Den scheidenden Präsidiumsmitgliedern dankte Marita Weinberg, Vorstandsvorsitzende des TV Eiche, für ihren Einsatz, ihr Engagement und ihre jahrelange Mitarbeit. Mechthild Berger, Präsidiumsmitglied, ernannte Marie-José Püllen zur Ehrenvorsitzenden des TV Eiche.

Bild 1: Mechthild Berger, Marie-José Püllen, Marita Weinberg
Bild 2: Inge Ivan, Marita Weinberg

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Bad Honnef

Dank Charity-Dinner: Spende für Musikschule und Kulturring

“Musik gehört in jedes Haus” – Kommt Katja Ebstein nach Bad Honnef?

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Bad Honnef – Was wären die Bad Honnefer Initiativen ohne die vielen Spender? Bereits zum 3. Mal fand nun das Charity-Dinner statt, eine Wohltätigkeitsveranstaltung, die von Klaus und Gudrun Nickel, Rüdiger und Irene Fuchs, Lars Timmerman, Dirk Wilhelm und Uwe und Renata Westhoven ins Leben gerufen wurde.

In diesem Jahr spendeten 80 Teilnehmer 7.500 EUR. Heute war die Übergabe an den Kulturring und die Musikschule vor dem Chamai in Rhöndorf.

Dank des Charity-Dinners kann sich Bad Honnef auf viele neue, spannende Projekte freuen. So möchte der Kulturring gerne Katja Ebstein zu einem Konzertabend einladen, während der Musikschule daran liegt, dass alle Kinder Musik machen können (Leiterin Antonia Schwager: “Musik gehört in jedes Haus.”). Außerdem ist die Anschaffung von Zauberharfen geplant, mit denen Kinder in Altenheimen musizieren sollen.

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23Mai19:3022:30Jahreshauptversammlung der KG "Löstige Geselle 1946 e.V." Bad Honnef

26Mai19:0021:00HG.Butzko mit seinem neuen Programm „echt jetzt“

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Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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