Bad Honnef/Düsseldorf. Gold und Silber für die Honnefer Ruderer: Beim 55. Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf hat die Renngemeinschaft des Wassersportvereins Honnef (WSVH) und des Wassersportvereins Godesberg (WSVG) ihre Bootsklasse gewonnen. Auch das zweite Honnefer Boot erreichte einen Spitzenplatz.
Die Langstreckenregatta führte am 3. Oktober über 42,8 Kilometer von der Anlage des RTHC Bayer Leverkusen bis zum Clubgelände des Ruderclubs Germania in Düsseldorf-Hamm. Insgesamt gingen nach Angaben des WSVH 850 Ruderinnen und Ruderer aus 80 Vereinen und sieben Nationen in 170 Booten an den Start.
Im Mixed-Doppelvierer mit einem Durchschnittsalter von 57 Jahren saßen für die Renngemeinschaft WSVH/WSVG Elmar Witten und Regina Koster vom WSVH sowie Saskia Palluck und Jens Reppahn vom WSVG im Boot. Steuermann war Nicolai Grandisch. Das Team setzte sich in seiner Bootsklasse gegen fünf Konkurrenten durch und erreichte nach 2 Stunden und 33 Minuten das Ziel.
Das zweite Honnefer Boot mit Nele Fischer, Thomas Gotzein, Christoph Rademacher und Sybille Wolf-Kümmeth sowie Steuermann Kuno Höhmann benötigte fünf Minuten länger. Die Mannschaft startete ebenfalls im Mixed-Doppelvierer, ihr Durchschnittsalter lag bei 58 Jahren.
Niedrigwasser erschwerte die Strecke
Auf neue Streckenrekorde konnten die Teilnehmenden in diesem Jahr kaum hoffen. Der niedrige Rheinwasserstand sorgte für wenig Strömung und damit für geringere Unterstützung durch den Fluss.
„Das diesjährige Rekordniedrigwasser hat die Bedingungen komplett geändert“, bilanzierte WSVH-Athletin Regina Koster. Zwar habe es wenig Schiffsverkehr und spiegelglattes Wasser gegeben, doch die fehlende Strömung und die seichten Bereiche hätten das Vorankommen erschwert.
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde der Rheinmarathon damit erneut zu einer anspruchsvollen Langstreckenprüfung für die Ruderinnen und Ruderer.
Redaktion Honnef heute / WSVH – Wassersportverein Honnef e.V., Annette Heinemann










