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Bad Honnef-Rhöndorf. Mit einem stimmungsvollen Finale ging Montagabend die diesjährige Rhöndorfer Kirmes zu Ende. Für den musikalischen Schlusspunkt sorgten die Urselhofer, die mit ihrem kölschen Repertoire noch einmal für beste Stimmung auf dem Kirmesplatz sorgten.
Ganz zufrieden war Kirmeschef Stefan Krahe dennoch nicht. Das wechselhafte Wetter habe sich bemerkbar gemacht. „Ein paar Besucher mehr hätte ich mir schon gewünscht“, sagte er. Gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern hatte er erneut dafür gesorgt, dass die traditionsreiche Kirmes stattfinden konnte.
Geboten wurde den Gästen wieder ein abwechslungsreiches Programm. Neben Live-Musik kamen vor allem die jüngsten Besucher mit zahlreichen Angeboten auf ihre Kosten.
Für Ärger sorgten allerdings Diebstähle auf dem Kirmesgelände. In zwei Nächten entwendeten Unbekannte Leergut im geschätzten Wert von 80 bis 100 Euro.
Zum traditionellen Abschluss ging es schließlich dem Kirmeskerl an den Kragen. Unter lautem Wehklagen wurde die Strohpuppe ein letztes Mal durch Rhöndorf getragen, bevor Kirmespastor Thorsten Brodesser mit einer launigen Rede den Feuertod des Nubbels einläutete.
Zuvor hatte bereits die Stunde der Rhöndorfer Neubürger geschlagen: Sie wurden feierlich mit dem Wasser aus dem Ziepchensbrunnen getauft und damit symbolisch in die Dorfgemeinschaft aufgenommen.
Mit der Nubbelverbrennung ist die Kirmes zwar beendet, auf dem Ziepchensplatz geht es jedoch schon am Freitag weiter. Dann startet die Veranstaltungsreihe „Musik im Pavillon“. Zu Gast ist die Jazzsängerin Fola Dada mit ihrer Band. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.










