Bad Honnef/Frankfurt. Der organisierte Fußball in Deutschland setzt ein deutliches Zeichen im Kampf gegen Rassismus: Die Initiative ROOTS – AGAINST RACISM IN SPORTS und der Deutscher Fußball-Bund (DFB) haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel ist es, Betroffene zu stärken, für Rassismus zu sensibilisieren und nachhaltige strukturelle Veränderungen im Fußball anzustoßen.
Die Kooperation gilt als Meilenstein: Erstmals wird eine BIPoC-Organisation systematisch in die Antirassismus-Arbeit innerhalb der Strukturen des deutschen Fußballs eingebunden. Damit reagiert der DFB auf wachsende gesellschaftliche Erwartungen, Diskriminierung nicht nur punktuell zu bekämpfen, sondern langfristig zu verankern und strukturell anzugehen.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das Empowerment von Menschen, die Rassismus im Sport erfahren. Gleichzeitig sollen Vereine, Verbände und Verantwortliche gezielt geschult und sensibilisiert werden. ROOTS bringt dabei umfangreiche Expertise ein – von Rassismuskritik über Diversity, Equity and Inclusion bis hin zu Organisationsentwicklung und Change Management.
Die Partnerschaft soll nicht nur Impulse geben, sondern konkrete Veränderungen ermöglichen: Geplant sind unter anderem Bildungsangebote, Beratungsformate sowie die Entwicklung nachhaltiger Strategien für mehr Teilhabe und Chancengleichheit im Fußball.
Mit der Kooperation unterstreicht der DFB seinen Anspruch, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und den Fußball als Raum zu gestalten, in dem Vielfalt gelebt und Diskriminierung konsequent entgegengetreten wird. Für Initiativen wie ROOTS ist die Zusammenarbeit zugleich eine Chance, Betroffenenperspektiven stärker in Entscheidungsprozesse einzubringen.










