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Bad Honnef-Rottbitze – Erneut musste die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef am heutigen Tag zu einem brenzligen Einsatz ausrücken. Im Heideweg stand ein Sattelschlepper in Vollbrand. Das Fahrzeug war mit Reinigungs- und Waschmittel beladen, was die Situation zunächst hochriskant erscheinen ließ.
Laut Harald Leischner vom Abwasserwerk bestand jedoch keine akute Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger und die Umwelt. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das mit Chemikalien belastete Löschwasser in großen Mengen in die Kanalisation gelangte. Restmengen wurden in einem nahegelegenen Auffangbecken zurückgehalten und werden dort im Laufe des Tages abgepumpt und über Zwischenbehälter entsorgt.
Auch das DRK Siebengebirge war mit vier Einsatzkräften vor Ort, um die Einsatzkräfte zu versorgen. Verletzt wurde niemand.
Nach 9 Stunden, um kurz nach 14 Uhr, endete der Einsatz der Feuerwehr.

Altes Problem erneut im Fokus
Brisant ist vor allem der Ort des Geschehens: Nach bisherigen Erkenntnissen hätte der LKW an der späteren Unfallstelle vermutlich gar nicht parken dürfen. Der Heideweg gilt trotz Halteverbotsschildern seit Jahren als inoffizielle Parkfläche für LKW-Fahrer, die die nahegelegene Autobahn nutzen – sehr zum Ärger der Anwohnenden.
Bereits 2023 hatten Anwohner gegenüber Honnef heute auf die dauerhafte Belastung durch parkende Lastwagen hingewiesen und auf Sicherheits- und Umweltrisiken aufmerksam gemacht. Eine klare Reaktion oder Lösung seitens der Stadt Bad Honnef steht weiterhin aus. Eine Gesprächsanfrage blieb bislang unbeantwortet.
Der aktuelle Brand dürfte die Diskussion über die Nutzung des Heidewegs durch Schwerlastfahrzeuge erneut anheizen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.











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