Bad Honnef. Mit der Weiberfastnacht beginnt auch in Bad Honnef der Straßenkarneval – für viele Jecken der Höhepunkt des Jahres. Für die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Siebengebirge starten damit zugleich sechs arbeitsreiche Tage. Mehr als 50 Ehrenamtliche leisten über 450 Einsatzstunden bei Veranstaltungen wie der Marktschau sowie den drei Karnevalsumzügen in Bad Honnef. Parallel dazu bleibt die Einsatzbereitschaft des örtlichen Bevölkerungsschutzes jederzeit sichergestellt.
Damit alle Närrinnen und Narren die tollen Tage unbeschwert genießen können, hat das DRK Siebengebirge wichtige Sicherheitstipps zusammengestellt.
Ein zentrales Anliegen ist der Schutz vor Diebstahl. Das DRK empfiehlt, nur das Nötigste mitzunehmen: Ausweis, etwas Bargeld und Handy seien ausreichend. Große Geldbeträge oder wertvoller Schmuck sollten besser zu Hause bleiben. Handyketten oder verschlossene Innen- und Bauchtaschen bieten zusätzlichen Schutz vor Taschendiebstahl.
Gerade bei größeren Menschenansammlungen kann es schnell passieren, dass man sich aus den Augen verliert. Deshalb sollten Gruppen im Vorfeld feste Treffpunkte vereinbaren. Erfahrungsgemäß ist das Mobilfunknetz an Karneval häufig überlastet.
Auch bei der Kostümwahl rät das DRK zu Umsicht. Kostüme sollten bequem sein, die Sicht nicht einschränken und ausreichend vor Kälte schützen. Für die kommenden Tage ist Regen angekündigt. Wetterfeste Kleidung unter dem Kostüm, Bewegung sowie regelmäßige Aufwärmpausen in geschlossenen Räumen seien daher sinnvoll. Alkohol wärme nicht – er vermindere lediglich das Kälteempfinden.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol ist ein weiterer wichtiger Punkt. Übermäßiger Konsum erhöht das Unfallrisiko und macht angreifbar. Zudem empfiehlt das DRK, Konflikten aus dem Weg zu gehen, da Emotionen in Verbindung mit Alkohol schnell eskalieren können.
Bei Gefahr oder verdächtigen Situationen sollte umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110 verständigt oder Sicherheitskräfte vor Ort angesprochen werden. Während der Karnevalszüge und Veranstaltungen stehen die Helferinnen und Helfer des DRK sowie des Malteser Hilfsdienstes (MHD) für medizinische Notfälle bereit. Ist kein Sanitätsdienst in unmittelbarer Nähe, sollte über die Notrufnummer 112 der Rettungsdienst alarmiert werden.
Besondere Vorsicht gilt entlang der Zugstrecke: Ausreichender Abstand zu den Karnevalswagen ist unerlässlich. Süßigkeiten – die „Kamelle“ – sollten nur aus der Bewegung heraus und niemals gezielt auf Personen geworfen werden. Kinder sollten dabei stets beaufsichtigt werden, da es beim Sammeln der Wurfmaterialien häufig zu Gedränge kommt.
Mit umsichtigem Verhalten und gegenseitiger Rücksichtnahme steht fröhlichen und sicheren Karnevalstagen in Bad Honnef nichts im Wege.











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