Nach dem plötzlichen Tod des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Trauerbeflaggung angeordnet. Dies werde er am Tag des Begräbnisses wiederholen, kündigte Söder am Donnerstag in München an.
Der CSU-Chef zeigte sich betroffen: „Der Tod von Hubert Aiwanger ist ein Schock. Er führt uns unsere eigene Menschlichkeit ganz klar vor Augen.“ Er reiße „eine tiefe Lücke in die bayerische Politik, aber auch in die Herzen vieler Menschen“. Das sehe man an unzähligen Nachrichten in der Politik, aber auch außerhalb der Politik.
Der Freie-Wähler-Chef sei ein „echtes Mannsbild, ein starker Bayer und ein guter Wirtschaftsminister“, aber auch „ein barmherziger Mensch“ gewesen, so Söder. „Er war ein persönlich bescheidener, aber hoch engagierter und fleißiger Politiker, der sich um die großen, aber vor allem um viele kleine Dinge gekümmert hat.“ Der Ministerpräsident kündigte an, die bisherige „bürgerliche liberalkonservative Politik“ im Sinne Aiwangers mit den Freien Wählern fortzusetzen.
Der 55-jährige Aiwanger war am Mittwoch tot in einem Berliner Hotel aufgefunden worden. Die genauen Umstände sind noch unklar, Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es aber wohl nicht.









