Bad Honnef. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bad Honnef setzt sich dafür ein, dass die Stadt der bundesweiten Refill-Initiative beitritt. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion nach eigenen Angaben für die nächste Sitzung des Umweltausschusses eingebracht.
Wie die SPD mitteilt, können Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Initiative ihre mitgebrachten Trinkflaschen kostenlos an teilnehmenden Geschäften, öffentlichen Einrichtungen und weiteren Einrichtungen mit Leitungswasser auffüllen. Die teilnehmenden Standorte sind an einem blauen Refill-Aufkleber an der Eingangstür zu erkennen.
Nach den Vorstellungen der SPD soll sich Bad Honnef zunächst als Refill-Kommune registrieren. Anschließend könnten geeignete Trinkwasserentnahmestellen in städtischen Gebäuden als Refill-Stationen ausgewiesen werden. Darüber hinaus sollen Handel, Gastronomie, Arztpraxen, Apotheken und weitere Einrichtungen eingeladen werden, sich freiwillig an dem Netzwerk zu beteiligen. Informationen über die teilnehmenden Standorte sollen nach Angaben der Fraktion auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht werden.
Die SPD verweist darauf, dass durch die Initiative Verpackungsmüll vermieden, Ressourcen geschont und der Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser verbessert werden könne. Gerade an heißen Sommertagen sei dies auch ein Beitrag zur Klimaanpassung. Für die Stadt und die teilnehmenden Einrichtungen entstünden nach Einschätzung der Fraktion lediglich geringe Kosten. Gleichzeitig könnten die beteiligten Betriebe ihre Sichtbarkeit erhöhen und ihr Engagement für Nachhaltigkeit dokumentieren.
Als Beispiel nennt die SPD die Stadt Königswinter, die sich bereits an der Refill-Initiative beteiligt und ihr Netzwerk nach eigenen Angaben kontinuierlich ausbaut.
Über den Antrag wird nun zunächst der Umweltausschuss beraten. Ob Bad Honnef der Refill-Initiative tatsächlich beitritt, entscheidet sich im weiteren politischen Verfahren.










