Bad Honnef. Die Neugestaltung der Flächen vor der erzbischöflichen Gesamtschule an der Rommersdorfer Straße stößt bei der SPD Bad Honnef auf deutliche Kritik. Nach Ansicht der Sozialdemokraten ist dort zu viel Fläche versiegelt worden – und das ausgerechnet in einer Zeit, in der Klimaanpassung und Entsiegelung vielerorts an Bedeutung gewinnen.
Um ihre Kritik zu unterstreichen, hat die SPD ihrer Pressemitteilung ein KI-generiertes Bild beigefügt. Es zeigt ein fiktives Graffiti mit der Aufschrift: „Und Gott sprach: Versiegele alles, sodass kein Halm mehr blühe!“
Aus Sicht der Sozialdemokraten sendet die versiegelte Fläche ein falsches Signal. Gerade im Umfeld einer Schule hätte man eine Gestaltung mit Bäumen, Grünflächen oder wasserdurchlässigen Materialien erwartet.
„Jeder Quadratmeter, der Regenwasser aufnehmen kann und an heißen Tagen für Abkühlung sorgt, ist ein Gewinn für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Guido Leiwig.
Die SPD fordert die Stadtverwaltung und das Erzbistum auf, die Fläche neu zu gestalten. Bei künftigen Bauprojekten müssten Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und die Reduzierung versiegelter Flächen stärker berücksichtigt werden.
Mit Blick auf das kirchliche Umfeld formuliert die Partei ihre Kritik besonders pointiert: Klimaschutz gehöre nicht nur zur sonntäglichen Predigt, sondern müsse bei allen städtebaulichen Entscheidungen eine zentrale Leitlinie sein.










