SPD versteht Landrat nicht: Keine Regenbogenfahne vor dem Kreishaus

Für Sozis fehlendes Zeichen für Toleranz und Respekt am IDAHOBIT

0
Im Gegensatz zum Kreis hat Bad Honnef mit einer Regenbogenfahne vor dem Rathaus kein Problem

Rhein-Sieg-Kreis – Während heute vor den Rathäusern in Bad Honnef, Siegburg, Hennef oder Königswinter anlässlich des internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie die Regenbogenfahne als Zeichen für Respekt und Toleranz gehisst wurde, blieb es farbenmäßig vor dem Kreishaus trist. Keine Regenbogenfahne war zu sehen.

Während die Regenbogenfahne und die Bad Honnefer Stadtfahne eng umschlungen vor dem Rathaus wehten …

Darüber zeigte sich die SPD-Kreistagsfraktion irritiert. Die Sozialdemokraten hatten den Landrat am 04. Mai 2021 aufgefordert, anlässlich des IDAHOBIT (17. Mai) die Regenbogenfahne am Kreishaus zu hissen und gleichzeitig eine gemeinsame Erklärung im Kreisausschuss gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie zu verabschieden. Beides fand nicht statt.

„Auf Nachfrage in der Sitzung erklärte der Landrat, dass er keine Vorlage gemacht habe und das Hissen der Fahne auf Grund rechtlicher Vorgaben nicht erlaubt sei“, so die SPD.

… und auch das Alte Rathaus Flagge zeigte, bliebs vor dem Kreishaus heute farblos

Fraktionsvorsitzender Denis Waldästl: „Dem Landrat fehlt jedes Gespür für die Symbolkraft der Regenbogenfahne am IDAHOBIT.“ Während vor anderen Rathäusern die Regenbogenfahne als Zeichen für Respekt und Toleranz wehe, ziehe sich der Landrat hinter Paragraphen zurück. „So wenig Gespür für queere Menschen in unserem Kreis sind ein trauriges Zeichen für Respekt und Toleranz“, kommentiert Waldästl das Verhalten Schusters.

Selbst St. Johann Baptist freute sich über den Regenbogen – allerdings schon vor ein paar Tagen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein