Bad Honnef. Das Netzwerk Gewaltfrei setzt auch 2026 ein starkes Zeichen für Prävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bad Honnef. Das Aalkönigkomitee Bad Honnef und der Stadtjugendring Bad Honnef rufen erneut Vereine, Initiativen und Organisationen dazu auf, innovative Projektideen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen einzureichen.
Rund 30.000 Euro Fördermittel stehen im kommenden Jahr bereit, um Projekte zu unterstützen, die junge Menschen stärken und einen aktiven Beitrag zur Gewaltprävention leisten. Im Mittelpunkt steht dabei ein respektvolles, gewaltfreies Miteinander – kreativ, pädagogisch oder sozial.
Wie vielfältig Präventionsarbeit aussehen kann, zeigte bereits das vergangene Jahr: Das Frauenzentrum Bad Honnef setzte mit dem Projekt „Liebe tut nicht weh“ ein Zeichen gegen Beziehungsgewalt und stärkte mit Workshops zur Menstruationsaufklärung das Selbstbewusstsein junger Menschen. Das Haus der Jugend Bad Honnef förderte im Rahmen eines „Jungentags“ soziale Kompetenzen, während Grundschulen mit Programmen wie „Die große Nein-Tonne“ die Selbstbehauptung und Konfliktfähigkeit von Kindern stärkten.
Auch kreative Ansätze fanden Unterstützung: Das Kunstprojekt „Lebens-Künstler“ der Arbeiterwohlfahrt richtete sich gezielt an Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen und eröffnete neue Ausdrucks- und Entwicklungsmöglichkeiten.
„Gewaltprävention beginnt bei der Unterstützung von Engagement und Ideen direkt vor Ort“, betont Marius Nisslmüller, Vorsitzender des Stadtjugendrings Bad Honnef. Jede Projektidee könne etwas bewirken, denn die Herausforderungen, vor denen junge Menschen heute stünden, seien ebenso vielfältig wie die Lösungsansätze.
Die Antragstellung ist bewusst unkompliziert gehalten: Eine formlose Projektbeschreibung mit Kostenplan genügt. Interessierte können ihre Unterlagen per E-Mail an nisslmueller@sjr-honnef.de
senden. Einsendeschluss für das Förderjahr 2026 ist der 30. April 2026.
Das Netzwerk Gewaltfrei wurde 2014 vom Aalkönigkomitee und dem Stadtjugendring ins Leben gerufen. Seitdem sind über eine Million Euro in lokale Präventionsprojekte geflossen – ein deutliches Signal dafür, wie wichtig nachhaltige Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Bad Honnef ist.











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