Bonn/Rhein-Sieg – In der Stadtbahnkrise arbeiten SWB Bus und Bahn sowie die SSB nach eigenen Angaben weiterhin gemeinsam mit der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB) an der Wiederinbetriebnahme der 60 stillgelegten Fahrzeuge. Zuletzt habe dazu ein Ortstermin stattgefunden. Parallel werde die Verkehrsplanung für die kommenden Tage vorbereitet.
Nach Angaben von SWB Bus und Bahn kann der Betrieb auf der Linie 66 mit den Bonner Fahrzeugen der K5000er-Serie sichergestellt werden. Auf der Linie 16 soll der Bahnersatzverkehr mit Bussen zwischen Hersel und Bonn Hauptbahnhof bis Dienstag, 1. September, in Richtung Bad Godesberg verlängert werden.
Eine Ausnahme ist nach Angaben des Unternehmens für Sonntag, 30. August, vorgesehen. Dann sollen auf diesem Streckenabschnitt wieder Stadtbahnen fahren. Der zusätzliche Busersatzverkehr habe sich bereits Anfang August während der Veranstaltung „Kölner Lichter“ bewährt.
Auch auf der Linie 18 bleibt der Bahnersatzverkehr zunächst bestehen. Dieser läuft laut SWB Bus und Bahn regulär noch bis Anfang September.
„Wir wissen, dass die aktuelle Situation für unsere Fahrgäste kaum zumutbar ist“, erklärte SWB-Bus-und-Bahn-Geschäftsführerin Anja Wenmakers. Ziel sei es, den Verkehr so komfortabel wie möglich zu sichern und nach dem Ende der Ferien ausreichend Fahrzeuge einsetzen zu können. Die Sicherheit von Fahrgästen und Personal habe Vorrang vor einer voreiligen Wiederinbetriebnahme.
SWB Bus und Bahn kündigte an, voraussichtlich am Donnerstag erneut über den aktuellen Stand bei der Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Stadtbahnfahrzeuge zu informieren.










