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Trotz bester Leistung in der Vorbereitung: Dragons unterliegen in Schwelm

EN Baskets Schwelm vs. Dragons Rhöndorf 103:91 (21:14/19:11/32:30/31:36)

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Szene aus dem Spiel gegen die Telekom Baskets

Bad Honnef. Ersatzgeschwächt unterlagen die Dragons Rhöndorf gestern im letzten Testspiel der Preseason 2018 bei den EN Baskets Schwelm 103:91.

Neben den verletzten Joe Mvuezolo Junior, Noah Litzbach und Julian Jasinski musste Headcoach Thomas Adelt auch auf die angeschlagenen Philipp Gruber und Igor Uzelac verzichten. Ebenso fehlte Aufbauspieler David Falkenstein, der zeitgleich mit Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn unterwegs war.

Doch trotz knapper Rotation wussten die Dragons rund eine Woche vor dem ersten Saisonspiel zu überzeugen und boten den gastgebenden EN Baskets Schwelm über 40 Minuten einen heißen Fight mit vielen sehenswerten Aktionen. Power Forward Yannick Kneesch eröffnete für die Dragons von Downtown und zeigte sich mit insgesamt 15 Punkten pünktlich zum nahenden Saisonstart in guter Form.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Drachen Dragons-Spirit und lieferten sich, angeführt von ihren Big Men Yannick Kneesch, Alex Möller und Zygimantas Riauka, einen sehenswerten Shoot-Out mit dem letztjährigen Playoff-Teilnehmer aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Auch Neuzugang Bo Meister stieg in den Punkte-Reigen mit ein und brachte die Dragons zwischenzeitlich beim Stand von 89:83 wieder in Schlagdistanz. Einem 9:2-Lauf der Gastgeber kurz vor Schluss hatten die Dragons nichts mehr entgegenzusetzen.

Max Schwamborn (Assistant Coach Dragons Rhöndorf): „Wir haben heute das beste Spiel unserer jungen Mannschaft in der gesamten Preseason gesehen. Die Jungs haben mit dem starken Comeback gezeigt, dass die klassischen Dragons-Tugenden bereits verinnerlicht sind. Auf der Leistung können wir aufbauen und werden die Mannschaft nun auf das wichtige erste Heimspiel gegen Frankfurt fokussieren.“

Rhöndorf: Klesper (3), Otshumbe (3/1-3er), Dia (2), Miller (16/2), Kneesch (15/3), Möller (17/1), Meister (10/3), Koschade (4), Riauka (19)

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SIBI-Lehrer verteidigt DM-Titel

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Foto: privat/DKV

Bad Honnef. Am 11. November fanden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Karate (Ü30) in Ilsenburg (Harz) statt. Wieder mit am Start war SIBI-Lehrer Jochen Krämer vom Karate Club Bushido Bonn.

In der Disziplin Kumite (Zweikampf) musste sich Krämer im Schwergewicht leider schon im Viertelfinale dem späteren Sieger Alexej Steinle aus Hessen mit 1:3 Treffern geschlagen geben, konnte in der darauffolgenden Trostrunde jedoch alle weiteren Kontrahenten klar bezwingen und sicherte sich somit die Bronzemedaille.

In der Disziplin Kata (Formenlauf) lief es noch besser: In allen drei KO-Vorrunden dominierte Jochen Krämer seine Kontrahenten klar mit 4:1, 5:0, 5:0 und sicherte sich damit den Einzug ins Finale. Dort setzte er sich mit einer stark präsentierten Kata „Unsu“ gegen seinen Landesgefährten Maxim Arutunyan aus NRW mit 4:1 Kampfrichterstimmen durch und verdiente sich so die Goldmedaille.

Deutscher Meister Jochen Krämer

Noch vor einem Jahr sicherte sich Jochen Krämer auf der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld ebenfalls die Plätze Eins und Drei, jedoch in der jeweils umgekehrten Disziplin. Normalerweise spezialisieren sich die meisten Karate-Athleten auf eine von ihnen. Krämer hat nun eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es auch möglich ist, beide Disziplinen zu dominieren: „Ich habe mich darüber extrem gefreut, fast noch mehr als über den letzten Titel. Das ist beinahe so, als hätte man in der Leichtathletik sowohl im Marathon als auch beim 100m-Sprint gewonnen: In beiden Disziplinen geht es irgendwie ums Laufen, aber eigentlich sind es zwei völlig verschiedene Dinge.“

Über einen Ruhestand denkt Krämer trotzdem nicht nach: „Der Weg des Karate endet nicht mit Wettkampferfolgen oder Gürtelprüfungen, sondern ist eine Lebensphilosophie. Karate bedeutet, ein Leben lang an sich selbst zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, nicht nur in der Kampfkunst. Die absolute Perfektion kann sowieso niemand erreichen. Sportlich könnte es jetzt zum Ziel werden, einmal in beiden Disziplinen gleichzeitig im Finale zu stehen. In der Schule gibt es ja schließlich auch Schülerinnen und Schüler, die sowohl in Fremdsprachen als auch in Naturwissenschaften gleichzeitig zu den Besten ihrer Stufe gehören…“

Am Siebengebirgsgymnasium unterrichtet Jochen Krämer Mathematik und Physik. Er leitet die Karate-AG und zusammen mit einigen engagierten Schülerinnen aus der Oberstufe gemeinsam regelmäßig Projekt-Kurse zum Thema Selbstverteidigung. Vorkenntnisse oder Talent müssen dabei nicht von den Jugendlichen mitgebracht werden: „Die Bedeutung von Talent wird gerne mal überschätzt. Sind Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen nur groß genug, lässt sich auch ganz ohne Talent sehr viel erreichen! Das gilt für den Sport, den Schulunterricht und das gesamte Leben!“

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Samstag kommen die Bayern in den DragonDome – Und einer freut sich besonders. Wer wohl?

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Bad Honnef. Samstag kommt die zweite Mannschaft der FC Bayern-Basketballer in den DragonDome. Obwohl er heute auf der anderen Seite steht, freut sich einer ganz besonders auf die Reise an den Rhein: Viktor Frankl-Maus.

 

Nicht wenige Fans trauern dem 25-Jährigen hinterher, sähen ihn lieber heute als morgen zurück in der Badestadt. Sechs Jahre war er das Aushängeschild der Rhöndorfer, Kopf und Motor, der besonders auf Hochtouren kam, wenn “Orange” ins Hintertreffen geriet und ein Motivator gefragt war. Dann war der “Capitano” zur Stelle und spielte seine technischen und kämpferischen Qualitäten aus.

Mit fünf Siegen stehen die Bayern zurzeit auf einem guten fünften Tabellenplatz. Viktor Frank-Maus hat mit durchschnittlich 9,6 Punkten, 5,3 Assists und 4,0 Rebounds seinen Teil zu diesem guten Ergebnis beigetragen.

Rhöndorf konnte am letzten Wochenende den zweiten Sieg gegen den Tabellenletzten aus Köln verbuchen, hat aber noch einen weiten Weg vor sich, um am Ende der Saison nicht gegen den Abstieg kämpfen zu müssen.

Trainer Thomas Adelt sieht qualitativ bei seiner jungen Truppe eine gute Basis und geht davon aus, dass sie noch ein paar Spiele benötigt, bis sie ihre wahre Stärke zeigt. Ein Sieg gegen die selbstbewussten Münchener wäre entsprechend eine kleine Überraschung – eine gute kämpferische Leistung, die die Fans begeistert, ist hingegen Pflicht. Damit der DragonDome seinem Wahrzeichen wieder gerecht wird: Feuer und Flamme.

Spielbeginn 19 Uhr.

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HFV 4:0 gegen Fortuna Bonn

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Dominick Müller, hier im Intersport-Sportstudio bei Axel Schmidt, erzielte das 4:0

Bad Honnef. In einem Testspiel besiegte am Abend die Landesligamannschaft des FV Bad Honnef den Kreisligisten Fotruna Bonn mit 4:0. Die Tore erzielten Davies Opoku (48.), Jungmin Lee (48., 55.) Dominick Müller (84.).

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