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Bad Honnef-Rhöndorf. Es war angerichtet: Monatelang war das diesjährige Rhöndorfer Weinfest akribisch vorbereitet worden. Schon Tage vor der Eröffnung standen auf dem Ziepchensplatz die Stände und die Bühne.
Besonders groß war die Vorfreude bei Weinkönigin Maike Muhr und ihren Prinzessinnen. Doch dann meinte Petrus, noch einmal Schicksal spielen zu müssen. Ausgerechnet in dem Moment, als der Spielmannszug die Weinmajestäten zur Bühne geleiten wollte, öffnete der Himmel für eine gute Stunde seine Schleusen.
Der Regen brachte den Zeitplan und den Ablauf der Zeremonie zwar durcheinander – die Stimmung bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern konnte er allerdings nicht trüben. Und für die Trauben ist der Regen nach der langen Trockenheit ohnehin höchst willkommen.
Nach dem offiziellen Teil wurde es dann musikalisch: Die „Äsel vum Drachenfels“ brachten den Ziepchensplatz zum Kochen.
Am Samstag geht das Weinfest weiter. Ab 15 Uhr öffnen die Weinstände und Weinhallen. Um 16 Uhr steht das Traktorentreffen auf dem Programm. Danach werden die Weinmajestäten des Mittelrheins in Rhöndorf erwartet. Und am Abend gibt es Live-Musik mit dem „Rheinheizgebot“.










Wir wollten am Samstag abends auf dem Weinfest etwas essen und ein Glas Wein trinken. Leider war die Beschallung mit der Musik so umfassend, so furchtbar laut, dass wir sofort wieder gegangen sind. Ein Ausweichen war nicht möglich, ebenso eine Unterhaltung. Selbst für ein bloße Verweilen war es uns definitiv zu laut. Warum nur muss man die Verstärker so aufdrehen? Laut ist nicht gleich zu setzen mit guter Stimmung, aber diese Erkenntnis scheint nicht weit verbreitet zu sein.