Bonn. Der Bonner Stadtrat hat den Vertrag von Generalintendant Dr. Bernhard Helmich um zwei Spielzeiten verlängert. Er bleibt damit bis zum Ende der Spielzeit 2029/30 an der Spitze des Theater Bonn.
Der Rat der Bundesstadt Bonn hat am Montag, 28. September, der Vertragsverlängerung zugestimmt. Das teilte die Stadt Bonn mit.
Helmich leitet das Theater Bonn seit 2012. Die Verlängerung soll nach Angaben der Stadt vor allem für Kontinuität in einer Phase sorgen, in der wichtige Weichen für die Zukunft der Bonner Bühnen gestellt werden.
Helmich ist dabei auch in den laufenden Transformationsprozess „Zukunftsagenda Bonner Bühnen“ eingebunden. Noch offen sind unter anderem Entscheidungen über die künftigen Standorte und Betriebsmodelle der Theaterliegenschaften.
Nach Angaben der Stadt besuchten in der Spielzeit 2025/26 mehr als 213.000 Menschen insgesamt 462 Vorstellungen des Theaters. Die Stadt verweist zudem auf zahlreiche Bildungspartnerschaften und die Bedeutung des Theaters für die Bonner Kulturlandschaft.
„Mit der damit verbundenen Planungssicherheit wird das Theater Bonn gemeinsam mit den Bonner Kulturakteuren nun den Transformationsprozess nachhaltig voranbringen“, erklärte Helmich nach der Entscheidung. Zugleich kündigte er an, das Programm fortsetzen und das Theater stärker als „Theater für alle Bonnerinnen und Bonner“ positionieren zu wollen.
Oberbürgermeister Guido Déus begrüßte die Entscheidung des Rates. Helmich stehe für ein starkes künstlerisches Profil und die Weiterentwicklung des Theaters, erklärte Déus.
Die Vertragsverlängerung geht auf einen Vorschlag der Stadtverwaltung aus dem Juni zurück. Parallel soll bis Juli 2027 eine Übergangsregelung für die Leitung des Theaters ab der Spielzeit 2030/31 vereinbart werden.










