Bonn. Mit ihrer ausdrucksstarken, individuellen Gestik wirft die in Frankfurt am Main lebende Künstlerin Chunqing Huang (*1974 in Heze, China) einen zeitgenössischen Blick auf den Expressionismus und das Schaffen von August Macke. Huang arbeitet bevorzugt in Serien, in denen sie sich mit einer jeweils spezifischen Bildsprache unterschiedlichen Themen widmet und unser Verhältnis zu Bildern reflektiert. Ihre Werke sind geprägt durch den freien Umgang mit Farbe und Form, durch Intuition und Spontaneität, die auch für August Macke und die Expressionist:innen von entscheidender Bedeutung waren.
Die Ausstellung präsentiert rund 70 Arbeiten, darunter Gemälde und Fotografien aus ausgewählten Serien der letzten zehn Jahre und einige Werke, die eigens für die Ausstellung neu entstanden sind. Im ehemaligen Atelier von August Macke tritt Huangs Painter’s Portrait des Künstlers in einen direkten Dialog mit dessen Werken. Erstmals in einer Ausstellung zu sehen, ist zudem ihr Selbstporträt, das die Künstlerin im Nachgang zu ihrer Serie Painter’s Portrait entwickelt hat. Zur Ausstellung erscheinen ein umfangreicher zweisprachiger Katalog (DE/EN) mit Beiträgen von Florian Ebner, Susanne Kleine und Friederike Voßkamp sowie eine Edition zur Serie En Vogue.
Chunqing Huang studierte an der Central Academy of Fine Arts in Beijing und ab 2000 an der Frankfurter Städelschule.
MUSEUM AUGUST MACKE HAUS
Hochstadenring 36,
53119 Bonn
www.august-macke-haus.de
Rolf Thienen









