Bad Honnef – Zwei Wochen lang wurde gespielt, gemalt, vorgelesen und der Wald erkundet: Die kurzfristig organisierte Vorschulbetreuung von Bürgerstiftung und Stadtjugendring Bad Honnef ist nach Angaben der Veranstalter erfolgreich zu Ende gegangen.
Das Angebot richtete sich an Kinder in der Zeit zwischen dem Ende der Kita und ihrem Schulstart. Gerade für berufstätige Eltern kann diese Übergangsphase eine organisatorische Herausforderung darstellen. Entsprechend positiv seien die Rückmeldungen der Familien ausgefallen, teilten Bürgerstiftung und Stadtjugendring mit. Auch der Stadtelternrat habe die kurzfristige Umsetzung begrüßt und sich für eine Wiederholung eines solchen Angebots im kommenden Schuljahr ausgesprochen.
Nach Angaben von Hille Staß, Pädagogische Leitung beim Stadtjugendring, hätten zahlreiche Eltern die Gelegenheit genutzt, sich persönlich für die Betreuung zu bedanken. Die beiden Wochen hätten vielen Familien eine wichtige Entlastung ermöglicht.
Dabei stand offenbar nicht allein die Betreuung der Kinder im Mittelpunkt. An den beiden Standorten hatten die Teams ein Programm vorbereitet, das spielerische Aktivitäten mit ersten fördernden Angeboten verband. Gemeinsam wurden Bilder betrachtet und Geschichten vorgelesen, außerdem kam ein Kamishibai-Erzähltheater zum Einsatz. Beim Malen und Ausmalen sollte unter anderem die Feinmotorik gefördert werden.
Daneben standen Gemeinschaftsspiele, Ausflüge in den Wald und eine Theatervorführung auf dem Programm. Auch gemeinsame Eispausen gehörten nach Angaben der Organisatoren zu den Ferienwochen.
„Uns war wichtig, dass es sich für die Kinder nach Ferien anfühlt und nicht nach Unterricht“, wird Hille Staß in einer Mitteilung zitiert. Die Kinder sollten spielen, lachen, Neues entdecken und sich in der Gruppe wohlfühlen.
Möglich geworden sei das kostenlose Angebot durch die Zusammenarbeit der Bürgerstiftung und des Stadtjugendrings Bad Honnef. Nach Angaben der Beteiligten unterstützte die Bürgerstiftung die Ferienbetreuung mit 12.000 Euro. Es handele sich um das größte Einzelprojekt der Stiftung in diesem Jahr.
Aus Sicht der Organisatoren ist die spontane Vorschulbetreuung damit gelungen. Für die Kinder bot sie zwei zusätzliche Ferienwochen mit gemeinsamen Aktivitäten, für viele Eltern zugleich eine Betreuungslösung in der Zeit vor dem ersten Schultag. Ob es im kommenden Jahr erneut ein vergleichbares Angebot geben wird, ist nach der Mitteilung bislang offen.









