Bonn – Ende März kommen auf dem Campus Poppelsdorf der Universität Bonn Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um über eines der drängendsten Themen der digitalen Gegenwart zu diskutieren: die gezielte Verbreitung von Desinformation. Der „Bonner Dialog für Cybersicherheit“ findet am Donnerstag, 26. März 2026, von 17:30 bis 20:30 Uhr im Hörsaal 1, Campus Poppelsdorf, Universität Bonn, Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, Gäste sind willkommen (Anmeldelink siehe unten!). Aus diesem Anlass gibt ein Bonner Professor Tipps, wie man im Netz „Fakes“ von Fakten unterscheiden kann.
Das Thema ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz: Desinformation verbreitet sich im digitalen Raum schnell, gezielt und oft mit großer Wirkung auf öffentliche Debatten, demokratische Prozesse und das Vertrauen in Institutionen. Prof. Dr. Michael Meier von der Universität Bonn betont: „Desinformation lässt sich nur dann wirksam bekämpfen, wenn wir technisches Wissen, gesellschaftliche Wahrnehmung und politische Verantwortung zusammendenken – genau dafür steht der Bonner Dialog für Cybersicherheit.“ Am Ende dieser Pressemitteilung gibt er Bürgerinnen und Bürgern praktische Tipps, um Fakten von Fakes im Netz besser unterscheiden zu können.
Der Bonner Dialog für Cybersicherheit ist ein gutes Beispiel für den transdisziplinären Ansatz, der wissenschaftliche Expertise mit gesellschafts- und sicherheitspolitischen Fragen verknüpft. Transdisziplinarität, also der Dialog verschiedener Fachdisziplinen unter Einbeziehung der Perspektive aus der Praxis, ist auch ein zentrales Konzept des Zukunftskonzepts der Exzellenzuniversität Bonn.
Hochkarätige Vortragende
Den inhaltlichen Auftakt der Veranstaltung bildet eine Keynote von Oberst i.G. Sönke Marahrens, Abteilungsleiter des Zentrums für Digitalisierung der Bundeswehr, der sicherheitspolitische Perspektiven auf Desinformation und hybride Bedrohungen im digitalen Raum beleuchtet.
Im anschließenden Podiumsgespräch kommen verschiedene fachliche Blickwinkel zusammen. Dr. Rüdiger Peusquens, Mitglied der erweiterten Geschäftsführung der Deutschen Telekom Security, bringt die Perspektive der IT-Sicherheitswirtschaft ein, während Alena Epifanova, Research Fellow bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP), das Thema aus außen- und sicherheitspolitischer Sicht einordnet. Zudem gewährt Silvia Stöber, Senior Reporterin bei CORRECTIV, Einblicke in den journalistischen Umgang mit Desinformation.
Die Diskussion wird moderiert von Prof. Dr. Michael Meier, Informatik-Professor an der Universität Bonn und Leiter der Abteilung Cyber Security am Fraunhofer FKIE, der die Verbindung zwischen Forschung, Praxis und Politik herstellt.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier: https://www.fkie.fraunhofer.de/bdcs
Andreas Archut/Uni Bonn











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