Der Borkenkäfer richtet weiterhin große Schäden an

NRW – Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im
ersten Quartal dieses Jahres 611 277 Tonnen Baumstämme oder grob
zugerichtete Schnitthölzer. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 47,7 Prozent mehr als im
ersten Quartal 2020. Der Wert der ausgeführten Rohhölzer stieg gegenüber
dem Vorjahresquartal um 94,6 Prozent auf 56,6 Millionen Euro. Der
durchschnittliche Preis für Rohholz war im ersten Vierteljahr 2021 mit
92,66 Euro je Tonne um 22,35 Euro höher als in den ersten drei Monaten des
Jahres 2020.

Wie schon im Vorjahr war China im ersten Quartal 2021 das wichtigste
Abnehmerland von Rohholz aus NRW: Mit 397 231 Tonnen wurden 122,6 Prozent
mehr Rohholz dorthin exportiert als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der
Anteil der nach China gelieferten Menge an Rohholz an der gesamten
Ausfuhrmenge stieg von 43,1 Prozent im ersten Quartal 2020 auf
65,0 Prozent. Der Durchschnittspreis der Ausfuhren je Tonne nach China war
im ersten Quartal 2021 mit 113,36 Euro höher als im Vorjahreszeitraum
(100,98 Euro). Der Durchschnittspreis der gesamten Ausfuhren in die übrige
Welt betrug 54,25 Euro pro Tonne.

Weitere bedeutende Empfängerländer von Rohholz aus Nordrhein-Westfalen im
ersten Quartal 2021 waren Belgien mit 88 138 Tonnen (Anteil: 14,4 Prozent)
und Österreich mit 27 955 Tonnen (Anteil: 4,6 Prozent).

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Ob die Waren nach Versand aus NRW über weitere Landesgrenzen bzw. Seehäfen
weiter transportiert worden sind, wird statistisch nicht erfasst. Da in den
Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager
genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist
eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll.

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