Anila Aliu: Brilllantes Konzert bei Coppeneur

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Anila Aliu – Foto: Veranstalter

Bad Honnef-Aegidienberg – Am Sonntag, den 09.Oktober spielte Anila Aliu, eine junge Pianistin (22 Jahre) aus dem Kosovo, mit dezenter Strahlkraft, zugleich mit großer Bühnenpräsenz, ein anspruchsvolles Recital, mit Werken von Beethoven, Liszt, Chopin, Schuhmann und Lyapunov.

Anila Aliu, die noch vor einigen Monaten in der Carnegie Hall in New York gespielt hat und sich jetzt auf dem Weg zu einer Mexico-Tournee befindet, hat zu Konzertbeginn das Publikum bereits mit der seltener gespielten Konzertsonate op. 7 no.4 von L. van Beethoven in ihren Bann gezogen. Sie zeigte bei dem Stück ihre brillante Technik und eine reife Interpretationsfähigkeit. Es scheint lohnenswert, gerade dieses Stück weiterhin auszufeilen und somit ein Klangwerk von besonderer Ausdruckskraft zu entwickeln.

Bei der Liszt-Ballade no. 2, den Chopin-Nocturnes op.48 und 27, der Schumann – Sonate no 2 op.22 sowie der Lyapunov – Etude no.6 (S.M. Lyapunov – russischer Komponist) zeigte die attraktive Pianistin ihr großes Potential. Nach dem Konzert der Harfinistin Magdalena Hoffmann (noch kurz vor Pandemiebeginn), die ganz aktuell den ´Deutschen OPUS Classic Preis´ erhalten hat, war das Konzert am 09. Oktober zweifellos ein Höhepunkt.

Außergewöhnlich war der Publikumszuspruch. Der Veranstalter konnte sich über ein ausverkauftes Konzert freuen. Es musste sogar noch zusätzlich bestuhlt werden.

Anila wurde mit viel Applaus bedacht. Sie bedankte sich mit der Zugabe ´Liebeslied´ des albanischen Komponisten Simon Gjoni. Bleibt zu hoffen, dass Anila Aliu, bei all ihren internationalen Auftritten, bald wieder nach Bad Honnef kommt. Ihr Publikum hat sie hier.

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