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Bad Honnef

Bad Honnef AG wird zunächst kein E-Roller-Sharing-Angebot machen

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Bad Honnef.  Wie hoch ist die Akzeptanz eines E-Roller-Sharings in der Region (Bad Honnef, Rheinbreitbach und Unkel), wollte die Bad Honnef AG wissen und startete eine Umfrage. 1.215 Personen nahmen teil. Fazit: Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten macht ein solches Angebot zurzeit keinen Sinn.

Rund 600 Befragte würden das E-Roller-Sharing am ehesten in der Freizeit nutzen, also mehr spontan und unregelmäßig. Weniger als 400 Befragte würden das Angebot zum Einkaufen nutzen und nur rund 240 Personen für den Weg zur Arbeit.

Eine wichtige Frage für die BHAG war: Kann ein E-Roller-Sharing-Angebot dazu beitragen, den Autoverkehr auf den Straßen in Bad Honnef und der Region zu reduzieren? Laut Umfrageergebnis wäre es nur für etwas mehr als ein Drittel der Befragten wahrscheinlich, den Dienst der BHAG nach Einführung überhaupt zu nutzen. Wäre das Angebot der BHAG heute erhältlich, würden lediglich die Hälfte der Befragten das Angebot 1-5 Mal im Monat nutzen und etwas über 1 % der Befragten 1 Mal pro Tag. Auch als Zubringer zum öffentlichen Verkehr käme der Dienst eher nicht in Frage, da etwa 80 % der Teilnehmer selten oder nie öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Das urbane Fortbewegungsmittel scheint nach diesen Ergebnissen für Bad Honnef und die Region nicht das ideale Fahrzeug zu sein, auch wenn für die Mehrheit der Befragten E-Roller-Sharing flexibel und umweltfreundlich ist und eine Alternative zu anderen Fortbewegungsmitteln darstellt.

Eine detaillierte Analyse der Kosten und der Erträge eines Free-Floating-Modells durch die BHAG ergab, dass eine erforderliche wirtschaftliche Tagesnutzungsrate in Bad Honnef, Rheinbreitbach und Unkel aktuell nicht zu erwarten ist. Die BHAG will daher vorerst von der Einführung eines E-Roller-Sharings absehen. Nachdenken will sie noch einmal über ein stationsgebundenes Konzept.

Die BHAG engagiert sich in allen Bereichen der Elektromobilität und prüft fortlaufend, ob sie ihr Angebot in diesem Bereich erweitern kann. Aktuell wird die halböffentliche und private Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ausgebaut.

Gewinnerin des E-Rollers Kumpan electric 1953 im Wert von 3.400 Euro ist Birgit Zimmer aus Rheinbreitbach.

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Bad Honnef

Sonntag: Mobiler Fahrradweihnachtsmarkt in der City

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Bad Honnef. Bad Honnefs Infrastruktur für den Fahrradverkehr soll verbessert werden. Dafür setzt sich Sonja Thiele von “Aufbruch Fahrrad” ein.

Am Sonntag, 14 Uhr, findet auf dem Bad Honnefer Marktplatz ein mobiler Fahrradweihnachtsmarkt statt, Cityrundfahrt inbegriffen. Gerne können die Fahrräder weihnachtlich geschmückt sein.

 

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Bad Honnef

Neuer Selbstbedienungs-Terminal im Bürgerbüro für Beantragung von Pass- und Personalausweisen

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Erste Beigeordnete Cigdem Bern und Janine Brodesser, Mitarbeiterin des Bürgerbüros, testen den neuen Selbstbedienungs-Terminal im Bürgerbüro für Pass- und Personalausweise | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef. Die Stadt Bad Honnef setzt im Bürgerbüro Bad Honnef-Tal einen Selbstbedienungs-Terminal der Bundesdruckerei ein, damit Anträge für Pass- und Personalausweise schneller bearbeitet werden können. Über das Terminal werden das biometrisches Passbild, die Unterschrift und auf Wunsch auch die Fingerabdrücke selbst durch die Bürgerin oder den Bürger erfasst. Die Daten stehen der Sachbearbeiterin oder dem Sachbearbeiter auf direktem elektronischen Weg zur Verfügung, so dass sie den Antrag fertig bearbeiten können.

In Bad Honnef können Anträge für Pass- und Personalausweise per Selbstbedienungs-Terminal gestellt werden, grundsätzlich sind aber auch andere Datenerhebungen möglich, wobei höchste Sicherheitsstandards gewährleistet werden. Im Bürgerbüro Bad Honnef sind die datenschutzrechtlichen Bestimmungen dadurch erfüllt, weil das Gerät der Bürgerschaft in einer geschützten Ecke im Wartebereich des Bürgerbüros Tal zur Verfügung steht. Das Fenster zum Rathausplatz wird durch eine Folie abgedeckt, so dass das Terminal auch nicht von außen eingesehen werden kann.

102 Kommunen deutschlandweit testen die „Self-Service-Terminals“ derzeit. Die Erste Beigeordnete der Stadt Bad Honnef, Cigdem Bern, begrüßt, dass das Gerät der Bürgerschaft auch in Bad Honnef zur Verfügung steht, um es zu testen: „Mit dem Terminal können wir eine zusätzliche Leistung anbieten und somit Wartezeit für Bürgerinnen und Bürger und den bürokratischen Aufwand weiter reduzieren.“

Der Selbstbedienungs-Terminal ist auch für ungeübte Nutzerinnen und Nutzer einfach zu bedienen. Die Antragstellenden werden mittels Sprachansagen durch den gesamten Antragsprozess geführt. Bei Nutzung des neuen Services fällt eine zusätzliche Gebühr für das beantragte Dokument von 3,50 Euro an.

Das erfasste Passbild kann nicht ausgedruckt werden, nur die elektronische Beantragung ist möglich. Parallel kann selbstverständlich wie bisher ein gedrucktes Passbild mitgebracht werden. Die persönliche Vorsprache bei Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiter, ohne auf das Terminal zuzugreifen, ist für Bürgerinnen und Bürger natürlich nach wie vor möglich.

Während der Testphase wird das Selbstbedienungs-Terminal vorerst nur im Bürgerbüro Tal angeboten. Die Bundesdruckerei stellt das Selbstbedienungs-Terminal kostenfrei zur Verfügung. (C.P.)

 

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Bad Honnef

Kriminalpräventive Seniorenberatung im Bad Honnefer Rathaus

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Foto: Wie schützen sich ältere Menschen besser vor Kriminalität? – Mobiler Beratungsstand der Bonner Polizei im Bad Honnefer Rathaus- v. l. Iris Schwarz (Seniorenbeauftragte der Stadt Bad Honnef), Lorenz Wüsten vom Polizeipräsidium Bonn, Helene Fuhrmann (ehrenamtliche Seniorenberaterin), Marita Wichterich (Polizeipräsidium Bonn) und Thomas Beste (ehrenamtlicher Seniorenberater) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef. Vor Ort im Bad Honnefer Rathaus hatte das Polizeipräsidium Bonn eine mobile Beratungsstelle aufgebaut. Unterstützt von der Seniorenbeauftragten der Stadt Bad Honnef Iris Schwarz gaben Polizei und ehrenamtliche Seniorenberaterin und -berater nützliche und lebenswichtige Tipps, wie sich Seniorinnen und Senioren vor Kriminalität schützen können.

Marita Wichterich und Lorenz Wüsten vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz hatten ehrenamtliche Seniorenberaterin und –berater ins Rathaus mitgebracht. Sie stehen der Polizei bei ihrer Beratungstätigkeit für Seniorinnen und Senioren als Multiplikatoren zur Seite und entlasten die Dienststelle. Marita Wichterich, aktive Polizeibeamtin, bestätigte: „Der Rat von Gleichaltrigen wird eher angenommen, weil sie auf Augenhöhe sind.“ Thomas Beste ist gerne ehrenamtlicher Seniorenberater und erklärte, dass es ihm als ehemaligem Bezirksdienstleister in Bad Godesberg Spaß mache, Seniorinnen und Senioren zu beraten. Helene Fuhrmann berät mit viel Erfahrung, damit ältere Menschen nicht zu Opfern von Straftaten werden.

Die wichtige Warnung der Polizei vor Enkeltrick und falschen Polizeibeamten wurde auch im Rathaus ausgesprochen. Während der Enkeltrick nicht mehr so häufig angewendet wird, haben die Fälle mit falschen Polizeibeamten zugenommen. In der Regel kommt es nicht zum Betrug, aber wenn den Maschen geglaubt wird, werden meistens höhere Geldbeträge verloren. Weitere Kriminaldelikte, vor denen nicht nur Seniorinnen und Senioren sich schützen müssen, sind Trickbetrug, Einbruchschutz, Verhalten an Bankautomaten, Diebstahl von Taschen, Diebstahl in Krankenhäusern oder Senioreneinrichtungen, Heiratsschwindel via Internet und Verkehrsunfallprävention. In Bad Honnef wurde viel zum Einbruchsschutz, aber auch zu Verkehrsthemen und richtigem Verhalten im Straßenverkehr, wenn man nicht mehr so sicher auf den Beinen ist, gefragt. Faltblätter lagen aus.

Iris Schwarz sagte: „Ältere Menschen begegnen ihren Mitmenschen meist mit Höflichkeit und Vertrauen. Grundsätzlich sind dies ja gute Eigenschaften. Jedoch setzen Betrüger und Trickdiebe auf genau diese Merkmale, um leichter an ihr Ziel zu kommen. Daher gilt: Seien Sie vorsichtig und informieren Sie bei verdächtigen Geschehnissen entweder Personen Ihres Vertrauens oder direkt die Polizei.“ (C.P.)

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