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Nach Umfrage: Bad Honnefer Schüler sind gegen das Turbo-Abi

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Stadtjugendring veröffentlicht Magazin zur Landtagswahl – 479 haben an einer Umfrage teilgenommen – Landtagskandidaten antworten

Bad Honnef | Die Bad Honnefer Schüler haben zum Thema Turbo-Abi eine glasklare Meinung: 70,6 Prozent der Jugendlichen lehnen ein Abitur nach acht Jahren Gymnasium ab. Nur 29,4 Prozent können sich mit „G8“ anfreunden. Das hat eine Umfrage des Stadtjugendring Bad Honnef ergeben, an der 479 Schüler teilgenommen haben.

Im Rahmen des Projekts „Wir reden mit – auch bei der Landtagswahl“ hatte sich der Jugendring vorgenommen, die Meinung der Honnefer Jugendlichen zu Themen zu erfragen, die in die Zuständigkeit des Landtags fallen. Im nächsten Schritt wurden die örtlichen Landtagskandidaten mit vier zentralen Fragen konfrontiert.

Beim Thema „Abitur nach neun Jahren Gymnasium“ ergaben sich eindeutige Unterschiede zwischen den Politikern, die ein Direktmandat im nächsten NRW-Landtag anstreben. So erklärte Denis Waldästl (SPD), er setze sich dafür ein, dass das Abitur nach 13 Schuljahren wieder der Regelfall an allen Schulen im Land wird. „Seit Einführung von G8 bin ich dagegen aktiv“, erklärte er auf Anfrage des Stadtjugendrings. Andrea Milz (CDU) hingegen tritt dafür ein, jedem Gymnasium die Wahl zu lassen. G8 oder G9 – das soll jede Schule für sich entscheiden, meint Milz. Dagmar Ziegner (FDP) vertritt dieselbe Linie.

Richard Ralf (Grüne) meint: „Ob G8 oder G9 sollte vom Kind und nicht von der Schule abhängen.“ Andreas Danne (Linke) bringt es so auf den Punkt: „G8: Weg mit dem Stress!“ Auch Rouven Dalmer (Piraten) setzt sich für G9 ein, während Thomas Heßling (AfD) darauf hinweist, dass er „die Tragik der Entscheidung von G8“ kenne.

Zusammengefasst sind alle Ergebnisse der Umfrage sowie die Antworten der Kandidaten auf die Fragen der Jugendlichen in der Broschüre „16plus – das Bad Honnefer Wahlmagazin für alle ab 16 Jahre“. Außerdem finden sich in dem Heft ausführliche Informationen rund um die Landtagswahl sowie eine Vorstellung der Kandidaten. Das Heft verteilt der Stadtjugendring nun in den weiterführenden Schulen. Außerdem ist es im Haus der Jugend sowie im Jugendtreff Aegidienberg sowie in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings, Rommersdorfer Straße 78, kostenfrei erhältlich.

„Mit unserer Aktion wollen wir vor allem Erstwähler dazu animieren, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen“, erklärt Stadtjugendring-Vorsitzender Andreas Roschlau. Während bei den Kommunalwahlen seit einiger Zeit auch Jugendliche ab 16 Jahren wahlberechtigt sind, dürfen bei der Landtagswahl nur Menschen ab 18 teilnehmen. Auch dieses Thema hat der Stadtjugendring abgefragt. Ergebnis: 45,3 Prozent der Schüler sind der Meinung, dass an der aktuellen Regelung nichts geändert werden sollte. 40,1 Prozent sind dafür, auch 16-Jährige das Wahlrecht einzuräumen. Die restlichen sind in dieser Frage unentschlossen.

Das Projektteam, bestehend aus Tanja Görlich, Sabine Croonenbroeck, Tamara Zimmermann, Bea Fey und Leon Jordan, will nun im nächsten Schritt versuchen, wieder eine Art Jugendbeirat zu formen, der sich für die Belange der jungen Bevölkerung einsetzt. Wer an einer Mitarbeit Interesse hat, kann sich im Haus der Jugend, Telefon 02224/940913, bei Leon Jordan oder Tanja Görlich melden. Das Projekt wird maßgeblich vom Landesjugendamt finanziell gefördert.

Das Wahlmagazin ist auch online zu finden unter www.stadtjugendring-bad-honnef.de (im Downloadbereich).

Marcelo Peerenboom

Bildung

Online-Bewertungen kaufentscheidend bei Reisebuchungen

IUBH-Studie untersucht den Einfluss von Bewertungen auf das Buchungsverhalten digitaler Zielgruppen

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Bad Honnef – Daumen hoch oder runter: Kundenbewertungen im Internet spielen bei Kaufentscheidungen inzwischen eine große Rolle – das gilt insbesondere für Reise- und Hotelbuchungen. Wie hoch hierbei der Einfluss bei der wichtigen Gruppe der „Digital Natives“ ist und wie Bewertungen auf Websites eingebunden sein sollten, hat nun eine Studie* der IUBH Internationalen Hochschule gemeinsam mit dem Touristikunternehmen TUI und der Bewertungsplattform TrustYou untersucht. Das Ergebnis zeigt: Die große Mehrheit vertraut Kundenbewertungen. Reiseunternehmen sollten daher Bewertungen als wichtigen Entscheidungsfaktor verstehen, der ihren Kunden vertrauenswürdige, authentische und aufschlussreiche Informationen liefert.

Online-Bewertungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Buchung

„Bewertungsplattformen im Internet geben Kunden die Möglichkeit, ihre Meinung zu einer Reise einfach und anonym einer großen Leserschaft zugänglich zu machen“, so Prof. Dr. Ina zur Oven-Krockhaus, Studiengangsleiterin Tourismuswirtschaft der IUBH Duales Studium, die zusammen mit ihren Kollegen Prof. Dr. Pascal Mandelartz und Jan Steffen die Studie erstellte. „Der Konsument erhebt sich damit als Mini-Influencer selbst zum Reiseexperten.“ Umgekehrt werden Kundenrezensionen insbesondere bei der Generation der 18- bis 28-jährigen als vertrauenswürdig und authentisch wahrgenommen. Sie haben damit große Bedeutung bei der Kaufentscheidung. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

Bedeutung: Für 83% der digitalen Zielgruppe spielen Online-Bewertungen eine wichtige oder sehr wichtige Rolle für die eigene Buchungsentscheidung. Ihre eigene Reise bewerten 40% bei Zufriedenheit, 42% bei Unzufriedenheit. 34% bewerten immer eigene Reisen.

Charakteristika: Als besonders vertrauensvoll empfinden junge Reisende einen authentischen Schreibstil (73%), detaillierte Angaben (69%) sowie Bewertungen (66%), die nicht älter als 3 Monate sind.

Bewertungsquellen: Bei Hotelbuchungen vertrauen die Kunden besonders den Bewertungen auf Boo-king.com (68%), gefolgt von Google (61%), TripAdvisor und Expedia (jeweils 30%).

Darstellung: 68% der Befragten bevorzugen aufgrund ihrer Übersichtlichkeit numerische Skalen zur Darstellung von Bewertungen. 51% favorisieren eine Kombination aus visueller (z. B. anhand von Sternen) und Text-Darstellung. 29% bevorzugen Widgets – also grafische Fenster, die sich mit einem Klick auf ein in der Webseite eingebundenes Symbol als Extrafenster im Browser öffnen.

Fazit: Kunden wünschen sich Übersichtlichkeit und Authentizität bei Informationsbeschaffung
„Wer sich im Internet bewegt, ist dauerhaft von einer Mischung aus klassischer Werbung, Social Media-Beiträgen, Anzeigen, Product Placements, aber auch Missinformationen umgeben“, beschreibt Mandelartz das Umfeld. „In Zeiten der Informationsüberflutung wünschen sich Kunden unserer Studie zufolge daher weniger Komplexität, einfache und übersichtliche Gestaltung sowie verifizierte Authentizität.“ Entscheidend im Wettbewerb sei es für Reiseunternehmen daher, Kunden mit Informationen zu versorgen, die einfach zu konsumieren und zu vergleichen sind. „Zusammenfassungen und Hervorhebungen der relevantesten Merkmale einer Unterkunft anhand von Reviews, Scores und Widgets kombiniert mit visuellem professionellem Content der Reiseunternehmen und User Generated Content sprechen junge Reisende an und helfen ihnen die bestmögliche Buchungsentscheidung zu treffen“, fasst zur Oven-Krockhaus die Ergebnisse zusammen.

Das Discussion Paper zur IUBH-Studie kann unter https://www.iubh-university.de/forschung/publikationen/ heruntergela-den werden.
*Die Studie untersucht das Verhalten von Konsumenten im Alter von 18 bis 28 Jahren, die über eine Nachbildung der TUI-Buchungsseite Fake-Buchungen durchgeführt haben. Dabei handelt es sich nicht um Echtbuchungen. Die Daten von gesamt 322 Personen wurden von Juni bis August 2018 erhoben.

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Bad Honnef

Sibi-SchülerInnen zwei Wochen im Berufsleben

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Bad Honnef. Seit Anfang dieser Woche nehmen Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse wieder an einem Betriebspraktikum teil. Sie sollen einen ersten Eindruck von der Arbeitswelt erhalten. Die Jugendlichen sollen motiviert werden, ihre berufliche Leidenschaft zu entdecken. Um zu erfahren, ob die Schüler und Schülerinnen auch etwas gelernt haben, müssen sie eine Mappe führen und den Praktikumsalltag dokumentieren.

Pich Makat (14) und Janina Tirpitz (16) absolvieren ihr Praktikum in der Redaktion von Honnef heute. Beide wünschen sich, in dieser Zeit viele Erfahrungen sammeln zu können. Im Video erklären sie, warum sie sich für ein Praktikum bei Honnef heute entschieden haben. Aber sie berichten auch über berufliche Träume und Wünsche.

 

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Bad Honnef

Fast halbe Million für Bad Honnefer Schulen

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Bad Honnef. Geldsegen für Bad Honnefer Schulen! Auf der Grundlage des Kommunalinvestitionsförderungsgesetz erhält die Stadt dieses Jahr insgesamt 498.094 EUR. Der Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Soziales empfiehlt nun ein Viertel für die privaten Schulen und drei Viertel für die Städtischen Schulen zu verwenden.

Die Stadt Bad Honnef muss Trägerneutralität gewährleisten, hat aber Ermessenspielraum bei der Verteilung der Mittel. Fakt ist ein  hoher Sanierungsbedarf an den städtischen Schulen. Bedarf angemeldet haben auch die drei privaten Schulträger Hagerhof, Erzbistum, Nell Breuning-Berufkolleg.

Im Jahr 2009 hat die Stadt Bad Honnef 2,4 Mio € aus dem Konjunkturpaket II erhalten, damals wurden 600.000 € für die Privatschulen reserviert. Dies entsprach einer Verteilung von ¾ für die Stadt und ¼ für private Schulträger.

Ausschusssitzung: Dienstag, 26.06.2018, 18:00 Uhr, im Raum Grafenwerth (001) des Rathauses, Rathausplatz 1

 

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Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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